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Sonntag, 22. August 2021
Montag, 2. August 2021
Eine Beleidigung für Kartoffeln
Gal 3,28: Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht männlich und weiblich; denn ihr alle seid einer in Christus Jesus.
Kol 3,11: Da gibt es
dann nicht mehr Griechen und Juden, Beschnittene und Unbeschnittene,
Barbaren, Skythen, Sklaven, Freie, sondern Christus ist alles und in
allen.
Und darum ist „milieuspezifische Pastoral“ Unfug.
Mittwoch, 3. Februar 2021
Seht, der Mensch, der eine Bohne ist
Ecce homo qui est faba.
Ecce homo qui est faba.
Vale homo qui est faba, qui est faba, qui est faba.
Vale homo qui est faba.
Vale homo qui est faba, qui est faba.
Sonntag, 6. Dezember 2020
Donnerstag, 18. September 2014
Schöne Maschine
Mechanik ist im Unterschied zu Elektronik haltbarer, weniger anfällig, intuitiver, "greifbarer" und nahezu unbegrenzt reparabel (wenn man weiß wie)...
Ich war stets misstrauisch gegenüber Geräten, deren Fehlfunktionen oder Nichtfunktion nicht mit Hammer und Schraubenzieher ("von Hand") repariert werden konnten.
Vor einer Weile bekam ich eine alte Schreibmaschine in die Hände - sie wurde jahrelang von Kindern als "Spielzeug" maltretiert und hat entsprechende "Aufhübschungen" erfahren - zur Reparatur (normalerweise hab ichs, was Reparaturen angeht, eher mit Holz).
Nach ausgiebiger Säuberung (es war alles, was noch irgendwie in die Kategorie "Malutensil" fällt, darauf vertreten, dazu viel Staub, grober Dreck, Klebstoff u.a.) und einigen kleineren Reparaturen bzw. Justierungen an Bandlauf, Typen und Wagen, funktioniert sie inzwischen wieder tadellos und funkelt, als wäre sie fabrikneu (von zwei kleinen Macken an der Abdeckung abgesehen, weil der Vorbesitzer selbige beim Rollenwechsel - oder einfach aus Spaß an der Freude - ausgesprochen falsch gehandhabt hat).
Ich habe seit Kindertagen keine Schreibmaschine mehr verwendet (mich gleichwohl "theoretisch" damit befasst), darum hatte das einen besonderen Nostalgiebonus. Und mit ein wenig Feingefühl, Neugier und Ausprobieren, ist auch bald die Funktionsweise aller Hebelchen und Knöpfe klargeworden. Der Vorteil von Mechanik gegenüber Elektronik ist eben dies: Augen genügen um ein Problem zu finden und Hände/Werkzeug, um es zu beheben. Als Dank für meine Mühen, bekam ich die Maschine vom früheren Besitzer geschenkt, worüber ich mich sehr freue.
Die Maschine und ihr Koffer verraten: Es handelt sich um eine Hermes 3000 der schweizer Firma Paillard aus dem Jahr 1958. Bei meiner "Inspektion" wurde mir schnell klar, dass es eine enorm gut verarbeitete und robuste Maschine ist und dass sie eine (für die damalige Zeit) erstaunliche Fülle an Funktionen und Komfort bietet. Und sie ist auch Ästhetisch sehr ansprechend, nichts zuletzt wegen ihrer geschwungenen Formen (s. Bild). Sie kommt im schicken blass-grün der Zeit mit zahlreichen verchromten Elementen - très chic! Das komplette Gehäuse und die funktionalen Elemente sind aus Metall, nur einige Bedienelemente (Walzendreh- sowie Wagenlöseknöpfe und natürlich die Tasten) sind aus Plastik.
Das Internet hält noch einige interessante Informationen bereit: Bei ebay findet man diese Maschine, je nach Zustand, für 100 bis 400 Dollar zu kaufen (passende Farbbänder gibt es übrigens auch hierzulande bei entsprechenden Fachhändlern zu erwerben).
Wie sich herausstellt, ist es insofern eine ganz besondere Maschine, weil sie offenbar bei Nostalgikern einen ziemlichen Kultstatus hat, v.a. die Amerikaner fahren voll drauf ab. Wohl nicht ganz so kultig wie die zwei Jahrzehnte ältere "Hermes Baby", aber eine Bildersuche bei Google fördert dennoch Erstaunliches zutage... manch einer hat sich seine Hermes 3000 sogar vergoldet...
Man hört ja ab und an von dem ein oder anderen Schriftsteller, welch musische Eigenschaften so eine Old-School-Schreibmaschine habe... Nun, aus dieser Sparte fand sich in den Weiten des Netzes folgende Anekdote über die Hermes 3000 (klick):
»After winning a 2006 Golden Globe for his co-screenwriting on Brokeback Mountain, novelist Larry McMurtry caused a certain amount of confusion when his acceptance speech deviated from the familiar litany of award-show thank yous. Instead of acknowledging the usual suspects—mom, dad, husband, wife, agent, stylist, Jesus, etc.—McMurtry made the following statement: “Most heartfelt, I thank my typewriter. My typewriter is a Hermes 3000, surely one of the noblest instruments of European genius.”«
Soso, ein Golden Globe Gewinner ist der Meinung, dass die Hermes 3000 "surely one of the noblest instruments of European genius" ist. Na dann...
Ich weiß noch nicht, was ich mit der Maschine mache... vielleicht schreibe ich Briefe damit.
Dienstag, 16. September 2014
Punkt
Samstag, 6. September 2014
Samstag, 17. Mai 2014
keine Zeit
Falls sich jemand wundert: Derzeit fehlt es mir an Zeit zum Schreiben. Was besonders ärgerlich ist, weil ich problemlos jeden Tag mehrere m.E. nicht uninteressanten Beiträge schreiben könnte, da sich ja gerade einiges in Kirche und Welt tut, die Texte der Liturgie sehr reichhaltig sind (Osterzeit halt) und ich auch an der Uni mit allerlei interessanten Dingen zutun habe.Genau diese letzteren Dinge nehmen mich derzeit jedoch sehr in Beschlag und ihnen muss ich Vorrang gewähren...
Dienstag, 29. April 2014
Der Sedisvakantismus der Piusbrüder
Die Gebrüder Pius müssten ungefähr jetzt mit ihrem theologischen Mummenschanz an ein Ende gekommen sein.Die Piusse sind ja bekanntlich der Meinung, dass alle Päpste seit Johannes XXIII. Häretiker waren und sind. Das war an sich kein Problem, denn sie verkündeten ja ihre Häresien nicht als unfehlbare Lehre, also konnten sie zugleich Häretiker und Papst sein, sie waren halt nur in ihrem nicht unfehlabren Lehramt häretisch. Das unfehlbare Lehrmat blieb (per Definition aber auch offenkundig) von der Häresie verschont.
Nun wurden aber am vergangenen Sonntag zwei Päpste, von denen die Piusbrüder behaupten, sie seien Häretiker gewesen, von einem Papst heiliggesprochen, den sie gleichermaßen als Häretiker betrachten.
Eine Heiligsprechung ist bekanntlich ein Akt des unfehlbaren Lehramtes der Kirche. Das war bei der "nachkonziliaren" Heiligsprechung irgendwelchen heiliger Männern und Frauen kein Problem, hier konnten auch ansonsten häretische Päpste ihr unfehlbares Lehramt treulich ausführen.
Jetzt aber liegt der unlösbare Widerspruch vor, dass, aus Sicht der Piusse, das unfehlbare Lehramt zwei Häretiker heiliggesprochen hat.
Bisher anerkannten die Piussens noch die Legitimität der Päpste (Häretiker oder nicht), jetzt geht das nicht mehr. Die Brüder müssen jetzt entweder eingestehen, dass sie sich geirrt haben, oder sie müssen sede vacante erklären: Dass der gegenwärtige Papst kein legitimer Papst ist. Genau davor sind sie bisher immer zurückgeschreckt (nicht aber ihre Abspaltungen und die Abspaltungen dieser Abspaltungen; vgl. hier).
... schön blöd, ne?
EDIT: Zwei Dumme, ein Gedanke: Joe, von Shameless Popery, hat das Problem hier sehr viel ausführlicher und schöner aufgedröselt, als ich das (zumindest z.Z.) könnte.
Mittwoch, 23. April 2014
klösterlich...
Wie im letzten Eintrag angekündigt, war jetzt einige Zeit Ruhe hier... nun bin ich zwar wieder aus dem Kloster zurück in der Welt, es war unbeschreiblich schön, aber mit der Ruhe aufm Blog isses noch nich ganz vorbei.
Mittwoch, 26. März 2014
Grubmil an der Lahn
Ich sage ja nicht, dass jemand ungeeignet ist für den Job des Bischofs, bloß weil er ein 48m² großes Schlafzimmer zu brauchen meint (das ist größer als meine Wohnung!)... oder vielleicht doch? Hmm...
Ich bin gespannt ob, nachdem wir das Spielchen schon mit den Dienstwagen hatten, nun alle Bischöfe die Quadratmeterzahlen ihrer Schlaf- und Badezimmer öffentlich machen... Das wäre doch mal sinnvoller Journalismus! Denn wir haben ja sonst keine Sorgen.
Der Nachfolger von TvE tut mir jetzt schon Leid. Der wirds wahrscheinlich dem Mann am Tiber nachtun und in ein kleines Zimmerchen im Gästehaus auf der anderen Straßenseite ziehen.
Der Administrator, der unter Umgehung des Domkapitels von Außerhalb herangezogen wurde, wird in den nächsten Jahren viel auszumisten haben.
Ich bin gespannt ob, nachdem wir das Spielchen schon mit den Dienstwagen hatten, nun alle Bischöfe die Quadratmeterzahlen ihrer Schlaf- und Badezimmer öffentlich machen... Das wäre doch mal sinnvoller Journalismus! Denn wir haben ja sonst keine Sorgen.
Der Nachfolger von TvE tut mir jetzt schon Leid. Der wirds wahrscheinlich dem Mann am Tiber nachtun und in ein kleines Zimmerchen im Gästehaus auf der anderen Straßenseite ziehen.
Der Administrator, der unter Umgehung des Domkapitels von Außerhalb herangezogen wurde, wird in den nächsten Jahren viel auszumisten haben.
Sonntag, 16. März 2014
zeitgemäße Fasten- und Bußzeit
Sinngemäß: Keine Satire. Das waren zwei Spitzensätze in der Predigt die ich heute erlebt habe...»Ist nicht vielleicht das, was wir heute der Erde antun, etwa durch Braunkohlebergbau, ebenso schlimm wie das, was damals Jesus am Kreuz angetan wurde?«»Ich lade sie ein, in dieser Fastenzeit einmal umzukehren, einen Spaziergang zu machen, die Bäume und die Blumen kennenzulernen.«
Samstag, 8. März 2014
Ein Modernes Gebet
Lieber Gott, nimm es hin,
daß ich was Besondres bin.
Und gib ruhig einmal zu,
daß ich klüger bin als du.
Preise künftig meinen Namen,
denn sonst setzt es etwas. Amen.
(Robert Gernhardt)
daß ich was Besondres bin.
Und gib ruhig einmal zu,
daß ich klüger bin als du.
Preise künftig meinen Namen,
denn sonst setzt es etwas. Amen.
(Robert Gernhardt)
Donnerstag, 6. Februar 2014
Reporter vom Fach
»Bisher war der Papst ja für den Kurs der Kirche zuständig, für die Glaubenssätze, und er genoss sogar das Privileg der Unfehlbarkeit. Damit hat Papst Franziskus ja Schluss gemacht.«So die Hinführung des Reporters zu seiner ersten Frage in einem Interview des Deutschlandfunks mit dem Hamburger Weihbischof Hans-Jochen Jaschke (hier). Qualitätsjournalismus pur.
Von Haus aus Dogmatiker, habe ich so laut gelacht wie schon lange nicht mehr. Herrlich. Made my day!
Ich habe mir das Interview dann nicht mehr zugemutet (Lachmuskeln schonen!). Dass es im Einleitungstext heißt, "Die Menschen sollten nicht mit Verboten belastet werden" reicht mir schon... Die zehn Gebote, die mehrheitlich mit "Du sollst nicht..." beginnen, werden dann wohl auch zeitnah abgeschafft.
Dienstag, 14. Januar 2014
Ich bin...
... religiös imprägniert!(Das Wort "imprägnieren" kommt vom lat. impregnare: schwängern, und meint, im Sinne von durchtränken, das Durchwirken eines Materials zum Schutz vor Zerfall; etwa bei Stein, Leder oder Geweben.)
Danke, Herr Kretschmann (s. hier)!
Sonntag, 5. Januar 2014
Erzbischof Robert
Vielleicht eine Fortsetzung von hier.
Vorhin sah ich bei einem Spaziergang den Apostolischen Administrator Bischof Robert Zollitsch zum ersten mal seit dem Ende seines Amtes als
Erzbischof von Freiburg in "privat", als er wohl gleichfalls spazieren ging.
Nicht groß an Gestalt, aber kerzengerade mit kleinen flinken Schritten dahergehend, wirkt er einerseits überraschend fidel, erscheint zugleich aber körperlich älter, als er ist. Zugleich scheint es ihm offenbar gesundheitlich besser zu gehen, als noch vor einem Jahr.
Er ist nicht verbittert, wie so manche leitende Persönlichkeit in Limburg (s. hier), und wirkt auch nie so. Immer wenn ich ihn gesehen habe oder ihm begegnet bin, wirkte er sehr beschäftigt, manchmal auch befremdend gleichgültig.
Er trägt meist eine recht evidente Maske die alle lieb hat, kann aber auch durchaus mal wütend sein. Bei aller Nettigkeit und dem offenkundigen Bestreben, niergends anzuecken, kann er auch (äußerst selten) mal ungehalten und deutlichen Wortes sein. Übrigens wirkt er im normeln Gespräch ganz anders (und bei weitem angenehmer!) als etwa auf der Kanzel oder am Rednerpult... er redet dann auch ganz anders, was Stimmlage, Geschwindigkeit, Satzfluss angeht... sehr faszinierend.
Was ich vermisse ist ein christliches (zumal katholisches) Profil, da bei aller political correctness es bei offiziellen Angelegenheiten nur äußerst selten passiert, dass man anhand des Gesagten überhaupt merkt, dass man es mit einem katholischen Bischof zutun hat und nicht etwa mit einem Politiker, Schöngeist oder Nachrichtenmoderator.
Ich freue mich, dass es ihm gesundheitlich wieder besser geht (hinter vorgehaltener Hand legten ihm hier in Freiburg so manche schon seit Jahren einen Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen nahe) und habe ihn auch weiterhin als "meinen Bischof" im Gebet, auch wenn er es juristisch gesehen nicht mehr ist. Ich bin aber doch froh, dass jetzt mal ein Generationenwechsel ansteht.
Wie jeder regelmäßige Leser dieses Blogs weiß, bin ich nicht stolz auf EB Zollitsch und fühle mich des öfteren richtiggehend verarscht, weil ich mich im Blick auf die Weltkirche von ihm allein gelassen fühle, aber die ungehorsamen Priester regelrecht von ihm belohnt werden (ganz zu schweigen davon, dass deren "Forderungen" in schöner Regelmäßigkeit von seiner Exzellenz amtlich umgesetzt werden...).
In diesen Tagen wird mir neu bewusst, wie schwierig das Verhältnis zum eigenen teilkirchlichen Hirten sein kann... Die Theologie macht es einem auch nicht gerade einfacher, wenn einem sämtliche Rechtsbeugungen und -brüche, alle Ungereimtheiten und Fragwürdigkeiten, alle Oberflächlichkeit und alle gleichermaßen politisch korrekten wie dogmatisch/moralisch fragwürdigen Ausweichaktionen ständig ins Auge springen.
Neulich habe ich auch einen unserer emeritierten Weihbischöfe erleben dürfen und war danach alles andere als gestärkt (ob es daran lag, dass er, trotz zahlreicher junger Leute in der Kirche, sich in seiner Predigt teils implizit, teils aber sogar explizit, nur an die Graumelierten gewandt hat?).
Ich fühle mich nicht geleitet und behütet, sondern gehätschelt und geknebelt.
Es ist schon gut, dass sich die Diözesen nicht selbst ihre Hirten geben (s. hier). Ein Volk hat immer die Politiker, die es verdient. Wenn aber ein Bischof sein Bistum spirituell runterwirtschaftet, braucht es eine Intervention von Außen. Bequemlichkeit ist immer auch Anzeichen eines mangelnden Gottesbezugs, denn wir sind immer nur Pilger auf Erden. Ein Bischof muss seine Herde auf die Weide führen, nicht die Inneneinrichtung des Stalls designen.
Dass gerade mein EB seit Jahren mantraartig vom "Aufbruch" spricht (s. hier), hatte von Anfang an einen bitteren Beigeschmack, hat sich zunehmend aber zu einem orwellschen Alptraum entwickelt.
Aus dem Messbuch (zur Wahl eines Papstes oder eines Bischofs):
Ewiger Gott, du bist der Hirt,
der seine Herde beschützt
und durch die Zeiten führt.
Gib der Kirche von Freiburg einen Bischof,
dessen heiliges Leben dir gefällt
und dessen Hirtensorge deinem Volk
den rechten Weg weist.
PS. Das hier beschriebene sind rein persönliche Eindrücke, wie ich den EB in den letzten Jahren erlebt und mich dabei gefühlt habe. Es ist kein Urteil, keine Wertung und keine "gültige" Deutung angezielt.
Dienstag, 31. Dezember 2013
Zum Jahreswechsel
Ich will die Gelegenheit des Jahreswechsel nutzen, meinen Lesern zu danken: Danke.Ok... ehm... war sonst noch was?
Etwas aus dem Nähkästchen: Als ich vor zwei Jahren anfing, regelmäßig Gedanken hier einzustellen, diente das primär der Ablenkung und als eine Art öffentlicher Zettelkasten in dem Sinn, dass ich einfach gerne schreibe und ich in den vergangenen Jahren gemerkt habe, dass meine Gedanken zuweilen auch anderen nützlich sein können (es hat Gott gefallen, ein paar Menschen unter Einbeziehung meiner bescheidenen geistigen und geistlichen Begleitung zur Kirche [zurück] zu führen).
Ich nutze den Zettelkasten selber manchmal ("... dazu hab ich mal was geschrieben!") und ich wurde beim Klick auf den Button "Zufälliger Eintrag" auch schon manches Mal überrascht ("... dazu hab ich mal was geschrieben?").
Es freut mich ausgesprochen, wenn das, wie mir zuweilen und jüngst besonders mitgeteilt wird, fruchtbar wirken kann.
Übrigens habe ich inzwischen auch, nachdem mir das eigentlich schon vor über einem Jahr geraten wurde, die Freigabeschaltfläche für Google, facebook etc. aktiviert (habe das bisher nicht als nötig empfunden, weil ich solche Buttons selbst nie nutze)... feel free to share!
Ich kann mich zum Schluss nur wiederholen: Ich freue mich über Meinungen, (sinnvolles) Feedback und Hinweise aller Art. Fragen sind auch immer willkommen, eine Garantie ihrer Beantwortung kann ich freilich nicht geben.
Allen die dies lesen wünsche ich ein gesegnetes neues Jahr des und im Herrn: 2014!
Dienstag, 10. Dezember 2013
Politik und ihre Nachwirkungen
Das wäre peinlich geworden für den Ex-Oberhirten von Freiburg, wenn der Estrela-Bericht heute in Straßburg angenommen worden wäre: Exzellenz Zollitsch war es doch, der (s. hier) vor der AfD warnte, weil es unbedingt gelte, am Euro festzuhalten um damit letztlich die EU zu schützen... Nun ist um Haaresbreite (334 zu 327 Stimmen) dieser Anti-Segen der EU eines "Menschenrechtes auf Abtreibung" an uns vorbeigegangen (aber, ähnlich wie bei den Anglikanern mit ihren Bischöfinnen [s. hier]: In ein paar Jahren wird gewiss wieder über das Gleiche abgestimmt, und dann wird es wohl kaum noch so viel Widerstand geben)... Glück gehabt, Herr Bischof!
Und über allem: Deo gratias! Die Abstimmung fand statt, als ich gerade die Eucharistie mitfeierte, der Bericht war natürlich Thema der Predigt und der oratio fidelium.
PS. Natürlich weiß ich, dass Herr Zollitsch erst kürzlich in seiner Funktion als DBK-Vorsitzender sich gegen den Estrela-Bericht geäußert hat (er tat damit seine Pflicht als Sprachrohr des deutschen Episkopats!), das ändert aber nichts an seinem fragwürdigen Verhalten als Diözesanbischof (denn bzgl. AfD hat er sich nicht in seiner Funktion als DBK-Vorsitzender geäußert).
Donnerstag, 28. November 2013
Petrus damals und heute
Auf Facebook kursiert gerade in etwa dieses Bild links, mit der Frage "Ist das noch die selbe Kirche?"
Worauf meine Erwiederung hier rechts wäre: War das noch die selbe Kirche?Wobei es freilich sowieso ein merkwürdiges Unterfangen ist, einen Papst im vollen Ornat anlässlich seiner Krönungsfeier einem Papst bei einem Vier-Augen-Gespräch gegenüber zu stellen, aber seis drum. Dümmliche Aktion. Außerdem ist der Papst nicht die Kirche, er ist "bloß" der Papst. Wäre die Integrität der Kirche vom Brokatbehang des gerade amtierenden Pontifex abhängig, wäre das immer schon ein ziemlich trauriger Haufen gewesen.
Die Kirche kann das alles beherbergen. Und ich wette, dass auch Petrus und Paulus Sinn für Humor und Freude am fröhlichen Sozialisieren hatten...
(Bild: Francisco de Zurbarán, San Pedro)
Donnerstag, 10. Oktober 2013
Numismatik
Franziskus ist Papst.
Er ist ein Papst für die Armen.
Päpste werden auf vatikanische Münzen geprägt.
Was denkt wohl dieser Papst der Armen darüber, dass sein Gesicht auf Geldstücken abgebildet ist?
just sayin'...
Er ist ein Papst für die Armen.
Päpste werden auf vatikanische Münzen geprägt.
Was denkt wohl dieser Papst der Armen darüber, dass sein Gesicht auf Geldstücken abgebildet ist?
just sayin'...
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