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Samstag, 1. März 2014

Fundstück: Ein Text, der...

... in der Leseordnung der lateinischen Messe fehlt (in der Stundenliturgie taucht er natürlich in der Lesehore auf). Natürlich fehlen da viele Texte, es ist bei weitem nicht die ganze Bibel drin (vom AT fehlt der Großteil), aber hier fällt es auf, weil die Texte direkt davor und danach vorkommen und der Text wahrlich nicht unwichtig oder schwer verständlich ist. Seis drum, für jemanden der sehr in und mit der Liturgie der Kirche lebt ist das auffällig. Und weil mir das heute aufgefallen ist, sei der Text hier geliefert:
»Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten manche vom Glauben abfallen werden, indem sie auf betrügerische Geister und Lehren von Dämonen achten, durch die Heuchelei von Lügenrednern, die in ihrem eigenen Gewissen gebrandmarkt sind, die verbieten, zu heiraten, und gebieten, sich von Speisen zu enthalten, die Gott geschaffen hat zur Annahme mit Danksagung für die, welche glauben und die Wahrheit erkennen. Denn jedes Geschöpf Gottes ist gut und nichts verwerflich, wenn es mit Danksagung genommen wird; denn es wird geheiligt durch Gottes Wort und durch Gebet. Wenn du dies den Brüdern vorstellst, so wirst du ein guter Diener Christi Jesu sein, der sich nährt durch die Worte des Glaubens und der guten Lehre, der du gefolgt bist. Die unheiligen und altweiberhaften Fabeln aber weise ab, übe dich aber zur Gottseligkeit; denn die leibliche Übung ist zu wenigem nütze, die Gottseligkeit aber ist zu allen Dingen nütze, weil sie die Verheißung des Lebens hat, des jetzigen und des zukünftigen. Das Wort ist gewiss und aller Annahme wert; denn dafür arbeiten und kämpfen wir, weil wir auf einen lebendigen Gott hoffen, der ein Retter aller Menschen ist, besonders der Gläubigen. Dies gebiete und lehre!« (1Tim 4,1-12 ELB)

Freitag, 14. Februar 2014

Eine Geschichte der Versöhnung

Eine Geschichte, die mir die Tränen in die Augen trieb.

Eine junge Frau wird vergewaltigt und wird schwanger. Das Kind soll abgetrieben werden, überlebt aber, wird später katholischer Priester und spendet schließlich seinem leiblichen Vater das Sakrament der Versöhnung und die Kommunion.

Deo sit gloria!

Die ganze Geschichte von LifeSiteNews.com (hier):


A priest in Ecuador has shared how he was conceived in rape when his mother was 13, and then later not only forgave his father but heard his confession.

“I could be in a trash can, but I was given life,” Father Luis Alfredo Leon Armijos, 41, told ACI Prensa in an interview last year.

The priest shared how his mother, Maria Eugenia Armijos, had to work cleaning a house in Loja, Ecuador, to help her parents support her seven siblings. She was only 13 when “the owner of the house, taking advantage of being alone, abused her and left her pregnant.”

Maria Eugenia’s family rejected her. “They didn’t want the baby to be born so they hit her in the belly and gave her drinks that would make her abort,” the priest said.

The girl decided to run away to the city of Cuenca, where she gave birth to Luis Alfredo, who was born with respiratory problems due to his mother’s young age.

After some time, Maria Eugenia made it back to Loja with the baby. “She ended up under the care of her rapist - my father - who acknowledged I was his and said he would take care of me,” said Leon, “but that doesn’t mean that things between them were healthy.”

“They had three more children and my relationship with him was distant,” explained the priest.

When Fr. Leon was 16, he was invited to the Charismatic Renewal. “I had my first encounter with Christ,” he said.

At 18 he decided to enter the Seminary in Loja, and was ordained at 23 with the bishop’s special permission due to his young age.

His parents split up two years later and his mother finally revealed to him how he was conceived.

Leon said how he realized that “God was allowing me to be a priest not to judge but to forgive. I had judged my father a lot for everything.”

Years later he received a call from his father who had to go through a surgery. “He was scared and told me: I want you to hear my confession,” said Leon.

“I told him: ‘Father, you deserve heaven, an eternal life,’” explained the priest. “In that moment my father was filled with tears.”

After 30 years, Leon’s father received Communion.

“You can come to know your own story and hate your life,” he continued. “Judge God like I had done. But I discovered that God’s love had been there looking over my life.”

“Everything I have is a gratuity. Life itself is an exquisite gift from God,” he concluded.

Fr. Leon is currently a parish priest for the San José Parish in Loja, Ecuador.

Samstag, 22. Juni 2013

Fundstück: Das Spüren der Sünde

Beim Studium der Dekrete des Konzils von Trient über die Ursünde und die Rechtfertigung, stieß ich in Ersterem auf ein winziges Detail, das mir prompt die komplexe Materie versüßte: Bei der Beschreibung der Tatsache, dass auch die Getauften Sünder bleiben, schreiben die Väter des Konzils: 
»Dass aber in den Getauften die Begehrlichkeit bzw. der Zündstoff bleibt, bekennt und verspürt (sentit) dieses heilige Konzil«. (DH 1515) 

Das Dekret wurde in der ersten Junihälfte 1546 ausgearbeitet und man kann sich sehr gut vorstellen, wie die Konzilsväter im italienischen Sommer vor sich hinschwitzen... Was war noch gleich die Folge der Ursünde für den Mann? "Im Schweiße deines Angesichts, sollst du dein Brot essen" (Gen 3,19).
Meines Wissens findet sich nirgends sonst in irgendwelchen Konzilsakten eine so "persönliche Note".

Da scheint für mich sehr deutlich das immer auch menschliche Antlitz der Kirche durch. :)
Erwähnte ich schon, wie gern ich katholisch bin?


PS. Mein Dogmatik-Prof ließ einmal das folgende Aperçu zum Tridentinum verlauten (in Anlehnung an die Tatsache, dass der Papst nicht selbst teilnahm und deswegen ständig Post zwischen Trient und Rom hin- und herging): "Das Faszinierendste am Konzil von Trient ist, wieviele Pferde dafür totgeritten wurden."
... no comment

Samstag, 13. April 2013

Fundstück III

Franziskus in der Frühmesse am 10. April
Ein sehr treffender Kommentar unter dem Bild: 

»Our Lord spoke high from the Mount of Beatitudes and ate fish among his lowly friends; he allowed the sinful woman to anoint his feet but then he washed the feet of others.

True spiritual leadership oscillates between standing in the front and sitting in the back.«

Freitag, 3. August 2012

Fundstück

Auf facebook gefunden. Wobei ich das "liberal" streichen würde (is typisch amerikanische Polarisierung) und einfach nur von gängiger Logik sprechen würde.
Mal schaun, obs in Deutschland Ähnliches gibt.

Tatsache: »This law, originally passed in 1940, provides for the protection of the bald eagle and the golden eagle (as amended in 1962) by prohibiting the take, possession, sale, purchase, barter, offer to sell, purchase or barter, transport, export or import, of any bald or golden eagle, alive or dead, including any part, nest, or egg, unless allowed by permit Bald Eagle sitting in tree (16 U.S.C. 668(a); 50 CFR 22). "Take" includes pursue, shoot, shoot at, poison, wound, kill, capture, trap, collect, molest or disturb (16 U.S.C. 668c; 50 CFR 22.3). [...] Felony convictions carry a maximum fine of $250,000 or two years of imprisonment.« (Quelle)