Donnerstag, 4. September 2014

Dürftige Theologie - 13 - Bischof Johan Bonny

Bitte die Einführung (hier) beachten!


Mit dem reißerischen Titel "Bischof Bonny stellt päpstliche Weisungen in Frage" beglückte gestern Daniel Deckers die FAZ.de-Leser (hier). Ich will mich mit Deckers nicht befassen. Mir geht es um die "dürftige Theologie" des Antwerpener Bischofs Johan Bonny, wie sie in seiner "Denkschrift" mit dem Datum vom 1. September 2014 zum Vorschein kommt (hier nachzulesen).

Vorweg: Der Bischof macht es sehr deutlich, dass er mit Blick auf die kommende Synode in Rom "einige persönliche Erwartungen formulieren" möchte: "Ich tue das in meinem eigenen Namen." Sein Amt als Bischof setzt er hier dennoch sehr betont ein, und er nutzt auch die kirchlichen Strukturen seiner Diözese, um dieser seiner Privatmeinung möglichst große Verbreitung zu sichern (inklusive der zeitnahen Übersetzung in andere Sprachen).
Es gibt ein paar durchaus richtige und schöne Passagen in dem Text, aber leider auch einiges, das es zu hinterfragen gilt. Das sind manche z.T. gravierende theologische Schnitzer, die ich von einem Bischof, der auch im Vatikan eine gewisse "Karriere" gemacht hat, nicht erwarte. Vor allem kamen bei mir aber sehr schnell Zweifel an der Redlichkeit des Autors auf, weil er zuweilen eine etwas merkwürdige Verdrehung von Tatsachen vollzieht.

Ich habe nicht die Zeit den ganzen Text (26 Seiten!) Punkt für Punkt durchzugehen und greife nur mal die m.E. entscheidenden Punkte heraus:


1) Sehr zutreffend bemerkt der Bischof recht zu Beginn seines Textes dieses:
»Zur Vermeidung zunehmender Spannungen entscheid man sich in den 80er und 90er Jahren immer mehr für den Weg des Verschweigens [der kirchlichen Lehre].
[...]
Das schien die geeignete Karte zu sein, die sie [Bischöfe, Theologen, kirchliche Mitarbeiter] ziehen konnten, um ihre Aufgabe als "Hirten" mit gutem Gewissen und effizient auszuüben.«

Das ist insofern hilfreich, weil es seine hauptsächlichen Argumente völlig aushebelt, wenn er etwa im direkt folgenden Satz die "wachsende Kluft zwischen der sittlichen Unterweisung der Kirche und der moralischen Einsicht der Gläubigen" beklagt, die es zu überwinden gelte.
Also: Die Hirten verschweigen jahrzehntelang die Lehre der Kirche und das zu lösende Problem ist heute die Kluft zwischen der Lehre der Kirche und der Einsicht der Gläubigen. Nun, vielleicht wäre diese Kluft bedeutend kleiner, wenn die Hirten nicht die Lehre verschwiegen hätten? Aber nein, zu dem Schluss kommt Bischof Bonny nicht; die Lehre muss geändert werden!

Der Bischof betont sehr stark einen bei den Hirten entstandenen Gewissenskonflikt nach der Erscheinung von Humanae Vitae. Er meint, dass die Bischöfe zwar gerne dem Papst gehorscht hätten, sie sich aber stattdessen "der Wahrheit" verpflichtet fühlten. Das wird dann noch unterfüttert mit einer rührseligen Anekdote eines weinenden Bischofs in Audienz bei Paul VI. und mit einem angedeuteten Aristoteleszitat ("Amicus Plato..." und so angedeutet zitiert es auch Bonny!) das unmissverständlich klarstellt: Hier haben sich gestandene Männer mutig gegen den Papst gestellt, allein der Wahrheit verpflichtet!! Dass sich Paul VI. mit seiner Entscheidung geirrt habe, sagt Bonny nicht explizit... er sagt bloß, dass sich halt die Bischöfe zwischen dem Papst und der "veritas" hätten entscheiden müssen... und sie entschieden sich gegen den Papst (s.o.). Die meisten Bischöfe, so Bonny, zogen es vor zu schweigen.

Sehr befremdlich mutet der durchaus scharfe Vorwurf des Bischofs an, der Katechismus der Katholischen Kirche würde in den Abschnitten, die die Sexualmoral der Kirche behandeln (sechstes und neuntes Gebot), die Bedeutung des Gewissens in diesen Bereichen sträflich verschweigen: "Diese Auslassung ist eine Verfehlung gegenüber der Fülle des katholischen Denkens."
Dem aufmerksamen Leser des KKK fällt jedoch schnell auf, dass in keinem der Abschnitte, die die Gebote behandeln, die Rolle des Gewissens extra angesprochen wird. Der Grund ist simpel: Das Thema Gewissen (Gewissensurteil, Gewissensbildung, Entscheidung nach dem Gewissen, das irrende Gewissen) wird in aller Ausführlichkeit in einem eigenen Abschnitt, der den Abschnitten über die Gebote vorgelagert ist, behandelt (Nr. 1776-1802). Das erwähnt der Bischof natürlich nicht. Fragt sich, wer sich hier durch Auslassung verfehlt...

Ansonsten bleibt bzgl. des Gewissens alles beim Alten: Das übliche Missverständnis von der Autonomie und die Ausklammerung des kirchlichen Lehramtes (vgl. dazu meine ausführlicheren Darlegungen hier und, in lang, hier).


2) Nach dem "Gewissen" sind die nächsten Punkte, die der Bischof behandelt: Das Naturrecht a), der "Sensus fidei" b) und die "Komplementarität theologischer Modelle" c).

a) Mit dem Naturrecht will ich mich in dieser Serie noch ausführlicher befassen, darum lasse das hier aus.

b) Das mit dem sensus fidei hat der Bischof, wie oben gezeigt, eigentlich ja schon selbst ausgehebelt. Im Grunde versucht er es mit einer Demokratisierung der Wahrheit und betont, gestützt auf das Instrumentum Laboris für die kommende Synode, dass die kirchliche Lehre "von einer großen Mehrheit der gut informierten und loyalen Christen nicht mehr geteilt oder sogar abgelehnt" wird (zur Demokratie in der Kirche, siehe hier). Stellt sich nur die Frage, wer hier "gut informiert" sein soll, wenn, wie Bischof Bonny gleich mehrfach betonte, Bischöfe, Theologen und kirchliche Mitarbeiter jahrzehntelang die Lehre der Kirche verschwiegen haben. Auch fragt es sich, was hier das Wort "loyal" bedeuten soll, wenn bereits die kirchlichen Verantwortungsträger ihrer Dienstpflicht nicht nachgekommen sind und von allen Gläubigen gesagt werden kann, dass "eine große Mehrheit" die Lehre der Kirche "nicht mehr geteilt oder abgelehnt" hat... Wie kann ich loyal zur Kirche stehen, aber ihre Lehre ablehnen?
Bischof Bonny will sich auf das dieses Jahr erschienene Dokument der Internationalen theologischen Kommission über den "Sensus fidei im Leben der Kirche" stützen, aber er zieht daraus sinnwidrig den Schluss einer Demokratisierung der Wahrheit und lässt völlig unerwähnt, welche Kriterien jenes Dokument nennt, um diesen Glaubenssinn überhaupt feststellen zu können (dann würden nämlich seine "große Mehrheit" und die schweigsamen Verantwortlichen schonmal aus dem Raster fallen).

c) Bischof Bonny möchte Dialog und theologische Buntheit, und drückt dafür nochmal auf die Tränendrüse, wenn er einige ganz schrecklich zur Seite gedrängte und regelrecht verfolgte Moraltheologen benennt, denen es nach Humanae Vitae nicht so gut erging... Da ich nur einen von diesen genauer kenne, sei nur zu ihm ein Wort gesagt: Er bezieht sich u.a. auf den Moraltheologen Bernhard Häring.
Bereits 1968, kurz nach Erscheinen von Humanae Vitae, veröffentlichte Häring eine Erklärung, in der er, ein durchaus namhafter Moraltheologe, die Leute dazu anhielt: 
»Wer aber nach ernster Überlegung und Gebet überzeugt ist, daß in seinem Fall ein solches Gebot [d.i. das Verbot künstlicher Empfängnisverhütung] nicht der Wille Gottes sein könne, soll in innerem Frieden seinem Gewissen folgen und sich dabei nicht als Zweiter-Klasse-Katholik fühlen.«
Das ist natürlich eine individualistische und relativistische Haltung, die mit dem Katholischsein unvereinbar ist. Und sie nimmt im Grunde alles schon vorweg, was dann spätere Initiativen auf diözesaner Ebene propagieren. Häring unterlässt es auch nicht, später zu erwähnen, dass diese Stellungnahme "auf der ersten Seite der 'New York Times' und der meistgelesenen Zeitungen vieler Länder" veröffentlicht wurde. 1975 begann gegen Häring ein Lehrverfahren, in dem auch seine Haltung zu Humanae Vitae eine wichtige Rolle spielte, das aber 1979 versandete, da sich Häring hinter den Beschlüssen gewisser Bischofskonferenzen wohl zu verstecken wusste. Er unterstellte der Kongregation schließlich sogar eine "pathologische Situation". (Zitate aus: Bernahrd Häring, Meine Erfahrung mit der Kirche, Freiburg 1989)
Ob es wirklich klug war von Bischof Bonny, sich auf einen Theologen zu stützen, der in Rom definitiv eine persona non grata ist? Ich meine... wer würde z.B. in Rom ernsthaft zuhören, wenn er sich auf Hans Küng beziehen würde? Der Unterschied ist so groß nicht.
Der Ruf nach "Komplementarität theologischer Modelle" heißt für Bischof Bonny letztlich nichts anderes als dies: Das Lehramt hat seine Position, aber das ist ja nur eine mögliche Positionen... es gibt noch so viele andere!


3) In den weiteren Abschnitten wird es konkreter und Bischof Bonny erzählt einige Episoden, die ihm in seinem bischöflichen Dienst begegnet sind. Das meiste davon hat keinen wirklchen Bezug zum Thema, bei manchem kann man dezent erhaschen, dass es ihm offenbar auch um eine Anerkennung gleichgeschlechtlicher "Ehen" geht. Zum Lachen brachte mich jedoch diese Klage angesichts von römischem Einschreiten gegen Vorstöße mancher Bischöfe gegen die kirchliche Lehre:
»Wenn Bischöfe daran gehindert werden, ihren Mitarbeitern im Umgang mit unregelmäßigen Situationen verbindliche Leitlinien zu geben, werden diese verunsichert. Nicht selten werden Priester oder pastorale Mitarbeiter mit unregelmäßigen Situationen konfrontiert, in denen ein wohlüberlegtes Urteil notwendig ist. Mit Recht erwarten sie dabei von ihrem Bischof Kriterien und Leitung. Das Fehlen solcher Leitungsverantwortung kann aber zu noch größerer Verwirrung führen und die Autorität des Bischofs als ‚Hirte‘ des ihm anvert rauten Gottesvolkes weiter unterminieren.«

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Wenn Rom Initiativen von Bischöfen, die der kirchlichen Lehre widersprechen, zurückpfeift, dann, sagt Bischof Bonny, werden dadurch die Bischöfe daran gehindert, ihren Mitarbeitern "verbindliche Leitlinien zu geben". Weil die Bischöfe daran gehindert werden, der kirchlichen Lehre widersprechende Initiativen zu ergreifen, schwindet ihre Leitungsvollmacht, was dann wiederum Verwirrung stiftet.
Mir verknotet sich dabei ein wenig das Gehirn: Hatte nicht Bischof Bonny vorher schon mehrfach gesagt, dass die Verantwortlichen den Gläubigen die kirchliche Lehre (und die damit verbundenen "verbindlichen Leitlinien"!) verschwiegen hätten? Wieso ist denn dann aber jetzt auf einmal Rom schuld? Können Bischöfe ihre Leitungsvollmacht etwa nur ausüben, wenn sie gegen die kirchliche Lehre verstoßen?
Sehr verwirrend das ist...

Zuzustimmen ist diesem Satz über die kirchenrechtliche Begrifflichkeit von regulären und irregulären Lebensumständen:
»Die Wirklichkeit ist oft viel komplexer, als es zwei begriffe wiedergeben können: gut oder schlecht, wahr oder unwahr, recht oder unrecht. Diese Art des zweipoligen Denkens wird selten der ganzen Lebensgeschichte von menschen und ihrer Situation gerecht.«
Mir scheint jedoch, dass es ohnehin ziemlich widersinnig wäre, den Leuten in der konkreten Pastoral den CIC um die Ohren zu hauen... wer tut das denn? Wäre es nicht die Aufgabe der Verantwortlichen (die es ja leider vorgezogen haben zu schweigen...), die kirchliche Lehre und ihre (sprachlich eher kruden) Gesetze pastoral angemessen zu übersetzen und umzusetzen? Kein Pfarrer sagt zu einem Verzweifelten Sünder im Beichstuhl "sie leben irregulär"... und wenn er es tut, dann ist er ein schlechter Seelsorger. Das ändert aber nichts an der Nützlichkeit kirchenrechtlich klarer Termini (die auch Bonny dann doch wiederum würdigt!).

Dann nennt der Bischof doch noch drei sehr konkrete Beispiele, die zum Thema passen. Verwunderlich ist jedoch, dass die Kirche zwar bereits für alle drei "Fälle" Lösungen parat hat, Bischof Bonny sie aber als ungelöst darstellt... diese Lösungen gehören eben dooferweise zu dem Fundus, den die Verantwortlichen so gerne verschwiegen haben...

Definitiv zurückzuweisen ist Bischof Bonnys Bemerkung, wonach die Unauflöslichkeit der Ehe dem Befinden der Eheleute anheimgestellt sei, wenn er schreibt:
»Wie Menschen an ihrer Beziehung arbeiten, wann sie sich für Kinder entscheiden, wie und wann sie eine Beziehung als 'unauflöslich' betrachten und erfahren: Es handelt sich um menschliche Wirklichkeiten, geprägt von Zeit und Kultur, von Herkunft und Bildung, von wechselnden Einsichten und Gefühlen.«

Seine Behauptung, das Ehesakrament sei erst im 12. Jahrhundert "definitiv in die Liste der sieben Sakramente aufgenommen" worden, ist zudem äußerst irreführend, denn es gibt nicht den geringsten Zweifel, dass die Ehe zwischen Christen auch schon von den Kirchenvätern als Sakrament (im engeren Sinne) betrachtet wurde. Das ist in etwa das gleiche Spielchen wie mit dem Kanon der Heiligen Schrift: Wann wurde der zum ersten Mal verbindlich festgelegt? Auf dem Konzil von Trient! Aber das bedeutet ja nicht, dass bis Trient alles beliebig war (war es auch nicht)!

Zu diesen abstrusen/falschen Auffassungen über das Sakrament passt es denn aber auch ganz gut, wenn Bonny späterhin Sakramente als bloße "Zeichen" definiert. Die Exklusivität der Ehe sei nur ein "Zeichen" für das "Bezeichnete", nämlich die Exklusivität der Liebe zwischen Christus und der Kirche.
Ist dann also nach dieser Logik die Taufe nur ein "Zeichen" für die "bezeichnete" Wiedergeburt in Christus zum ewigen Leben? Ist die Firmung nur ein "Zeichen" für die "bezeichnete" Gabe des Heiligen Geistes? Ist die Eucharistie bloß ein "Zeichen" für das "bezeichnete" Opfer am Kreuz? Ist die Vergebung der Sünden im Sakrament der Versöhnung nur ein "Zeichen" für die "bezeichenete" Vergebung Gottes durch Christi Tod am Kreuz? Ist die Priesterweihe nur ein "Zeichen" für das "bezeichnete" Hohepriestertum Christi? Ist die Krankensalbung nur ein "Zeichen" für die "bezeichnete" heilende und heiligende Gnade der Erlösung?
Klassischer Sakramententheologie-FAIL eines Erstsemestlers.


4) Bischof Bonny beklagt: "In den letzten Jahrzehnten überwog bei der Kirchenleitung ein defensives beziehungsweise antithetisches Modell [der Verkündigung]." Zu Deutsch: Man habe nicht die frohe Botschaft verkündet, sondern sich v.a. verteidigt und den Gegensatz zwischen Welt und Kirche betont. 
Ich kann diesen Vorwurf überhaupt nicht teilen, besonders nicht was das Themenfeld Ehe, Familie, Sexualität anlangt. Ob nun HV, FC oder die Theologie des Leibes: Aus alledem spricht nach meinem Empfinden vor allem eine großartige Wertschätzung und ein regelrechtes Lob auf die hohe Würde dieser so wichtigen Bereiche menschlichen Lebens. Dass Bonny jedoch den antithetischen und defensiven Charakter so streng zusammenfasst und gegen eine offenere Verkündigung stellt, irritiert, denn die beiden gehören keineswegs zusammen. Bonny selbst betont sehr schön die Wichtigkeit der antithetischen Verkündigung... Ich wünschte, der Bischof würde sich seine eigenen Worte zu Herzen nehmen:
»Nur durch eine radikale Rückkehr zur ewigen Wahrheit wird sich die Welt retten können. [...] Das Reich Gottes ist ja nicht mit den wechselnden Konjunkturen dieser Welt identisch. Es gehen von ihm eine widerständige Kraft und ein prophetischer Appell aus. Dass Gott die Welt ‚neu‘ macht, bedeutet, dass er sie gleichzeitig ‚anders‘ macht. Auch von Jesus und seinen Jüngern ging ein widerständiges Zeugnis aus. Sie lebten und handelten erkennbar nicht wie jedermann. Für dieses Anderssein musste Jesus übrigens einen hohen Preis bezahlen. Er endete als Verurteilter am Kreuz. Es kam für ihn schließlich zum ‚alle gegen einen‘!. Diesen widerständigen Unterschied muss die kirchliche Gemeinschaft auch weiterhin ausstrahlen, wenn sie ihrem Stifter und ihrer Sendung treu bleiben möchte.«


PS. Welcher Kontrast dazu sind die aktuellen klaren, unzweideutigen, (fachlich) richtigen und einfach nur in jeder Hinsicht "katholischen" Worte des Passauer Bischofs zum Thema der wiederverheirateten Geschiedenen: hier. Deo gratias!

Kommentare:

  1. Danke für diesen lesenswerten Artikel. Bischof Bonny argumentiert wie ein Vater, der darauf verzichtet hat seine Kinder zu erziehen und sich jetzt darüber ärgert, dass aus ihnen "nichts geworden" ist. Wenn Jesus von seinen Jüngern fordert Zeugen zu sein, ist es schon ziemlich schräg, seine Botschaft zu verschweigen.

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  2. Mal wieder danke dafür, diese Serie ist einfach große Klasse!

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  3. Auch von meiner Seite ganz herzlichen Dank für die fundierten Lektürefrüchte! Ich habe es mir heute auf kath.net etwas einfacher gemacht und den ganzen Widersinn der Argumentation an einem Beispiel illustriert. Ja, das verknotete Hirn ist wirklich ein Problem heutzutage. Ich fürchte es wird noch viel zu kommentieren geben in den nächsten 12-15 Monaten ...

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    1. Das mit der Folklore und den Familienfeiern will ich schon seit Längerem in einem eigenen Teil dieser Serie behandeln, Bischof Bonny lieferte dafür nun endlich eine Steilvorlage. ;)

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  4. Dieser Bischof verkauft sich und die Kirche viel zu billig. Er stellt die Kirche Jesu Christi als einen weiteren Verein dar: Man bezahlt Mitgliederbeitrag und hat daher Anspruch auf gewisse Leistungen.

    Warum tut er das? Er (und andere) kann doch kein gläubiger Mensch sein?

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    1. *räusper* Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an.

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  5. Ich bin gerade über diesen Blog hier gestolpert und diesen Beitrag im Speziellen. Es bereit mir große Freude hier zu stöbern. Ganz besonders aber war ich -erstaunlicher Weise ist es das korrekte Adjektiv hierfür- beruhigt, dass ich nicht der einzige war und bin, der die Theologie Bonnys für mehr als dürftig hält. Ich habe einen ganz ähnlichen Kommentar ( http://wissenhochdrei.blogspot.de/2014/09/erwartungen-eines-diozesanbischofs-oder.html ) geschrieben und freue mich, dass wir doch viele Parallelen darin sehen, was es zu monieren gibt. Grandios finde ich die Idee, eine Reihe daraus zu machen! Ich werde wohl zukünftig öfter vorbeischauen und habe diesen Blog hier gerne in meine Empfehlungen aufgenommen. In diesem Sinne, bouna domenica ;)

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