Mittwoch, 12. November 2014

Theologie des Leibes

Joachim und Anna (siehe PS)
Weil ich mich am kommenden Freitag (14.11) aufmache zu einer Tagung über die Theologie des Leibes (TdL) an der KU Eichstätt (klick), hier ein paar unsystematische Gedanken dazu (vereinzelt kam ich auf diesem Blog schon darauf zu sprechen, z.B. hier und hier; ob ich mal zu mehr - dann auch konkret inhaltlich - komme, ist v.a. eine Frage der Zeit).

Es ist klar, dass sich die TdL mit mehr als nur Sex befasst. Sie behandelt den Menschen an sich in seiner erlösten bzw. erlösungsbedürftigen Leiblichkeit. Wenn aber die Liebe das "Größte" (vgl. 1Kor 13,13) für den Menschen ist und die eheliche Liebe, die das "tiefe Geheimnis" zwischen Christus und seiner Kirche ist (vgl. Eph 5,32), ihren höchsten Ausdruck in der körperlichen Vereinigung und der Weitergabe des Lebens findet, dann kommt der Sexualität wohl eine hervorragende Stellung innerhalb dieser Theologie zu. (Vor einer ganzen Weile schreib ich hier mal ein paar Sätze darüber, inwiefern die Katholiken "sexbesessen" sind... klick.) Und es ist noch mehr.

Die Titel, die Papst Johannes Paul II. selbst seinen Katechesen gab, lauten: "Die menschliche Liebe im göttlichen Heilsplan" und "Die Erlösung des Leibes und die Sakramentalität der Ehe". Für den heiligen Papst waren seine Überlegungen, die er in den Mittwochskatechesen über einen Zeitraum von fünf Jahren hielt, ein umfassender "Kommentar zu der in der Enzyklika Humanae vitae enthaltenen Lehre" (so der Papst selber in der letzten Katechese, vom 28.11.1984). Insofern entspringt die "Theologie des Leibes", deren Feld semantisch betrachtet viel weiter ist, doch der Frage nach der Sexualität und fasst von dieser so wichtigen Dimension des Menschseins her das Ganze.

Es ist erschreckend, wie nach wie vor auch innerkirchlich die angebliche Leib- und Sexualfeindlichkeit der Kirche und gar ihre angebliche "Verteufelung der Sexualität" nicht nur aus uninformiertem Munde proklamiert (z.B. hier), sondern auch von vielen gehört und weitergesagt wird... sogar von eigentlich informiert sein sollenden Theologen und Geistlichen (z.B. hier... ein ermutigendes Gegenbeispiel: hier).
Sehr oft, auch in "konservativen" Zirkeln, herrscht auch einfach eine schlichte Unkenntnis: Viele, ich kenne sogar Priester und Hochschuldozenten, die das betrifft, haben schlicht und ergreifend noch nie etwas von "Theologie des Leibes" gehört (da kommt man sich manchmal schon ziemlich verar***t vor...). Tja.

Leider ist es nun so, dass die Art und Weise, wie JPII diese "sexuelle Revolution" in die Kirche gebracht hat, eine Rezeption nicht gerade erleichtert, weder akademisch noch persönlich. Zum einen haben päpstliche Mittwochskatechesen tatsächlich einen anderen magisterialen Stellen- und Beachtungswert als etwa ein Apostolisches Schreiben (den gemeinen Theologen kümmert wenig, was ein Papst mittwochs sagt...). Zum anderen bringt aber gerade die notgedrungene Zerhackstückelung des großen Ganzen in mundgerechte Häppchen, die dann Mittwoch für Mittwoch einem ständig wechselnden (!) Publikum präsentiert werden mussten, eine enorme Zähigkeit der einzelnen Texte mit sich, welche die ohnehin schon gegebene und für uns "Wessis" ungewohnte Viskosität der - von der orthodoxen Theologie beeinflussten - polnischen Art, Theologie zu treiben, nicht gerade bekömmlicher macht. Die Lektüre der Katechesen zieht sich oft wie Gummi und man weiß auf dem Höhepunkt des Bogens oft nicht mehr, wo der Anfang lag. Sekundärliteratur ist daher sehr notwendig, leider gibt es die zumeist nur auf englisch. Wojtylas für alles Folgende absolut grundlegende Standardwerk "Liebe und Verantwortung" ist da schon deutlich besser zu lesen, da hat man es nur mit der "polnischen Zähigkeit" zu tun.

Natürlich ist die mangelnde Rezeption, bis hin zur gezielten Unterdrückung der TdL v.a. in deutschen Landen auch auf die Tatsache zurückzuführen, dass sie kompromisslos auf der Lehre der Kirche, insbesondere auf Humanae vitae, fußt (ein paar Gedanken dazu: hier). Was von den ideologischen "Verschweigern" (vgl. hier) und "Bekämpfern" aber wohl übersehen wird (oder nicht gesehen werden will) ist dies: Wie revolutionär und zugleich im besten Sinne "modern" diese Theologie nämlich in Wirklichkeit ist. Vor allem gründet das Denken Karol Wojtylas in dieser Hinsicht auf der "anthropologischen Wende", wie sie mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil verstärkt in die Kirche einzug hielt: Der "Mensch ist der erste Weg, den die Kirche bei der Erfüllung ihres Auftrags beschreiten muß: er ist der erste und grundlegende Weg der Kirche" (Redemptor hominis 14). Was der Papst hier in seiner Antrittsenzyklika schreibt, gilt freilich nur unter der fundamentalen christlichen Prämisse: "er ist der erste und grundlegende Weg der Kirche, ein Weg, der von Christus selbst vorgezeichnet ist und unabänderlich durch das Geheimnis der Menschwerdung und der Erlösung führt" (ebd). Worum es diesem großen Papst in seinem ganzen Lehramt geht, ist eine "christliche Anthropologie" die besonders durch das Konzilsdokument "Gaudium et spes" stark entwickelt wurde, an dessen Entstehung Wojtyla als Konzilsvater selber entscheidend mitwirkte. Diese christliche Anthropologie betrachtet den Menschen als den, der als Abbild Gottes geschaffen ist und der gänzlich abhängig und verwiesen ist auf diesen Gott, der selbst in Jesus Christus Mensch wurde, der die sieben Sakramente für das geistig/geistliche und leibliche Heil der Menschen eingesetzt hat, und dessen Menschennatur nach seinem Tod und seiner Auferstehung auch zu Gott erhoben wurde.
Es ist eine Pervertierung dieser an sich guten (weil zutiefst christologischen) Wende zu einer vertieften christlichen Anthropologie, mit der sich die Theologie heute selbst überflüssig zu machen trachtet. Diese "Perversion" kulminiert dann in einer "atheistischen Theologie", die eigentlich nurmehr eine philosophische Anthropologie ist, wenn auch unter dem Dach der Theologie (das beste Beispiel aus meinem eigenen Umfeld: hier). Dieser "erste Weg der Kirche" wurde oft missverstanden, weil man diesen einen Satz aus dem gedanklichen Gesamtgefüge etwa von Redemptor himinis heraustrennte und nicht beachtete, was direkt vorher ausgeführt ist, wo es nämlich heißt: "Jesus Christus ist der Hauptweg der Kirche. Er selbst ist unser Weg zum Haus des Vaters und ist auch der Zugang zu jedem Menschen." (RH 13) Zum Menschen gelangen wir durch Christus!

Was ich damit sagen will: Die TdL von Johannes Paul II. ist nur in der geistesgeschichtlichen und theologischen Atmosphäre nach dem (Ersten und) Zweiten Vatikanischen Konzil denkbar und sie macht zugleich aber keine Abstriche an der beständigen Lehre und Disziplin der Kirche. Genau das was für viele (rechts wie links) unmöglich scheint, ohne entweder das Konzil zu relativieren (rechts) oder einem Gespenst des Konzils aufzusitzen (links) - was im Grunde das selbe ist, nur mit diametralen Folgerungen -, das hat Johannes Paul II. mit seiner "Theologie des Leibes" im Hinblick auf den Fragekomplex Ehe und Sexualität geleistet.
Der Vorwurf einer "Rückkehr vor das Konzil" in der Lehre von JPII ist also auch rein sachlich besehen lächerlich. Ebenso falsch ist aber zugleich eine Vernachlässigung der Situation und der Theologie nach dem Konzil.
»Echte eheliche Liebe wird in die göttliche Liebe aufgenommen und durch die erlösende Kraft Christi und die Heilsvermittlung der Kirche gelenkt und bereichert, damit die Ehegatten wirksam zu Gott hingeführt werden und in ihrer hohen Aufgabe als Vater und Mutter unterstützt und gefestigt werden.« (Gaudium et spes 48, sich auf das Erste Vaticanum beziehend)

Und obendrein ist die ganze TdL übrigens zutiefst biblisch, und gerade nicht irgendwie (neu)scholastisch verschroben. (Traurige Ironie gerade der "katholischen" Theologie und wohmöglich auch ein Grund für die geringe Rezeption: Weil diese Mittwochskatechesen des heiligen Papstes in der Gestalt von Meditationen der heiligen Schrift zu uns kommen - das alles aufrecht haltende "Skelett" der Katechesen sind einige handverlesene Bibelverse! - sind sie in Theologenkreisen zuweilen nurmehr als "Schriftbetrachtungen" geläufig, denen darum kein besonderer Wert, etwa für die Moraltheologie, zugemessen wird.) Nach meinem Dafürhalten müssten (zumindest die "konservativen") Protestanten die TdL sehr zu schätzen wissen, aber als "Lehre eines Papstes" ist sie dort natürlich nochmal weniger geläufig als bei den Katholiken.

Das Bemerkenswerteste an der kirchlichen Lehre gerade über die Sexualität (aber auch über viele andere Fragen, etwa Abtreibung) ist vielleicht die Tatsache, dass sie bestechend einfach ist: Die christliche Sicht vom Sex ist eine solche, die grundsätzlich immer der Würde der Person den Vorrang einräumt. Meine eigenen Interessen, etwa mein Bedürfnis nach Befriedigung, müssen immer zurückstehen vor der geschuldeten Achtung vor der Person des anderen (und meiner selbst). Der Grund dafür ist die jedem Menschen (und damit auch seinem Körper!) von seinem Schöpfer eingestiftete Würde. Alles Weitere ergibt sich daraus.
(Überaus amüsieren kann ich mich ob des Vorwurfs der "Unnatürlichkeit" der kirchlichen Sicht auf die Sexualität, da doch gerade die katholische Kirche die einzige "Organisation" ist, die die Natur des Menschen ohne Abstriche wirklich ernst nimmt, gerade auch wenn es um Sex geht... Was, bitte, ist so "natürlich" an einem Kondom, oder überhaupt an absichtlicher Sterilisation? Die - auch vorübergehende - Unfähigkeit an sich dazu fähiger Individuen, Nachkommenschaft zu erzeugen, ist, von der Natur her betrachtet, eine Dysfunktion, eine Pathologie! Der sich bereits in der Terminologie andeutende Unterschied zwischen natürlicher Empfängnisregelung und künstlicher Empfgängnisverhütung ist ebenso klar [die kirchliche Lehre mal völlig außen vor lassend]: Erstere achtet die Natur des Menschen, nimmt sie ernst, schützt sie, lebt mit ihr - der Mensch wird als leib-seelisches Wesen wertgeschätzt. Letztere manipuliert und bekämpft diese Natur regelrecht, und schädigt sie dabei nicht selten - es herrscht die Idee, man müsse den Menschen vor seiner eigenen Natur "schützen".)


Von diesen philosophisch-theologischen Aspekten einmal abgesehen, ist die TdL aber v.a. ein Fanal der Hoffnung und ein Anlass zur Freude, weil sie eine Perspektive auf den Menschen und insbesondere die menschliche Sexualität eröffnet, die wirklich zutiefst wahr, gut und schön zu nennen ist (vgl. dazu auch die "erotischen" Kapitel in der Enzyklika Deus caritas est von Benedikt XVI.).
Ich genieße das große Privileg, vielfach um mich herum sehen und mit(er)leben zu können, wie (zumeist junge) Familien nach dem (v.a.) von Johannes Paul II. Gelehrten leben, und wie sie die Herausforderungen und Nöte überstehen, haargenau weil sie beständig diese Perspektie einnehmen und von der Mutter Kirche geführt ihr Leben gestalten. Dass die Kirche das lehrt, was sie lehrt, empfinden diese Menschen als eine beständige Stärkung und Ermutigung. Sie leben was die Kirche als "Sachwalterin" Gottes authentisch lehrt und sie er-leben die Freude, die daraus erwächst. Bei allen Opfern und Herausforderungen (es ist nie leicht oder bequem, nach Gottes Geboten zu leben!), die damit einhergehen und allen Rückschlägen und aller Schwäche, erfahren sie doch "schon in dieser Welt" reichen Lohn und sie haben die Gewissheit der Fruchtbarkeit dieser Lebensweise für das ewige Leben. 

Das Sakrament, das sie in der Ehe verbindet, ist für diese Menschen der Grundstein, auf dem sie ihr gemeinsames Leben und ihre Familien bauen. Die Gewissheit, dass nichts was sie selber fühlen, denken, sagen oder tun und nichts was von außen an sie herankommt und sie bedrängen mag, an dem Bund, den sie vor und mit Gott geschlossen haben, etwas ändern kann - dass sie bis zum Tod existentiell auf den je anderen bezogen und an ihn mit allen dazu gehörenden Pflichten gebunden bleiben -, gibt ihnen den Mut und zugleich eine faszinierende Gelassenheit, allen Herausforderungen entgegen zu gehen: "Egal was passiert: wir gehören zusammen, weil Gott uns verbunden hat." Es ist das Vertrauen auf Gott, dass das Vertrauen zu einander in besonderer Weise ermöglicht.
Was Johannes Paul II. aber auch Benedikt XVI. in ihren vielfältigen und unterschiedlichen Äußerungen gelehrt haben (Enzykliken, Ansprachen, Briefe, Katechesen etc.) empfinden diese Familien keineswegs als ein Eindringen in ihre Privatsphäre oder als Bevormundung; sondern sie erfahren es als Zuspruch und Ermutigung, als Ausdruck der Wertschätzung und als liebenden Hirtensorge, die verlässliche Orientierung in einer zunehmend verrückter werdenden Umwelt gibt (weil vom eigenen Bischof, etwa hier in Freiburg, seit Jahrzehnten nichts diesbezügliches kommt, bleibt eben nur der Blick zum "Oberhirten" in Rom). Es ist durchaus eine Gegenkultur, die dort trotz vieler Widrigkeiten (leider auch sehr stark innerhalb der Kirche!) gelebt wird... und sie ist ungemein fruchtbar (in mehrfacher Hinsicht ;) ).

Für mich sind diese Menschen wichtige Vorbilder. An Allerheiligen wurde bei uns in einer sehr kurzen Predigt die Frage gestellt, was wir täten, wenn wir bemerken würden, dass wir einen Heiligen in unserer Familie haben... Ich weiß immerhin, wie es mir damit geht, Heilige in meinem engsten Freundeskreis zu haben... denn ich habe dort gleich mehrere Menschen, denen ich, bei aller menschlichen Schwäche und Unzulänglichkeit, und bei aller alltäglichen Nüchternheit und der Notwendigkeit ständigen Lernens, ohne Zögern ein durchaus tugendhaftes Leben attestieren kann. Und ich bin dankbar, diese Familien kennen und auch, wo es möglich ist, unterstützen zu dürfen.
Immer wieder höre ich von Leuten, die der kirchlichen Lehre abgeneigt sind, den dümmlichen Hohn und Spott über diese Lehre (oder eher das, was diese Leute dafür halten), der sich bei manchem sogar bis zu blankem Hass und Ekel steigert (es sind Fratzen, die sich da zeigen!). Aber die Demut und die Zuversicht, die Wärme und Hingabebereitschaft, die ich bei denen erlebe, die danach leben, lassen es für mich fraglos: Das ist der dem Menschen - allen Menschen - gemäße Weg. Und die anderen haben einfach keine Ahnung.

Die christliche Vision von der ehelichen Liebe besteht v.a. darin, dass diese Liebe immer von Gott kommt und auf Gott ausgerichtet ist. Das gilt auch für die Sexualität. Diese Liebe genügt sich nicht selbst und kann sich gar nicht selbst genügen. Die sakramentale Ehe zwischen Getauften kann noch viel weniger aus Menschlichem gespeist werden als die "bloße" Naturehe. Ohne das Bewusstsein ihrer Herkunft aus und ihrer Ausrichtung auf Gott ergibt das ganze "moralische" Reden der Kirche überhaupt keinen Sinn, dann muss man dieses Gerede (durchaus verständlicherweise) für Blödsinn halten und konsequent verwerfen. Alles Reden und Lehren der Kirche über die Ehe (und die Sexualität) zielt auf die Verwirklichung des in ihr als Sakrament ("Sex [in der Ehe] ist ein Sakrament" sagte Manfred Lütz einst pointiert, und er hat damit durchaus nicht unrecht) Angelegten und letztlich also auf das ewige Heil der in der Ehe verbundenen Menschen bei Gott. Darum ist der Blick der Kirche oft viel weiter als der des einzelnen Menschen mit seinen "Sorgen des Alltags", und sie wirkt zuweilen "fremd"... Die Berufung des Christen ist aber nicht das irdische Glück und Wohlbefinden, sondern - durch das Kreuz! - die ewige Glückseligkeit!

Die "frohe Botschaft" der Theologie des Leibes lautet vor diesem Hintergrund in einer sehr knappen Form vielleicht so: "Gott hat die Berufung zur göttlichen Liebe unserem Leib eingeschrieben - unserer Sexualität -, und zwar von Anfang an." (Christopher West in seiner "TdL für Anfänger")

Verteufelung der Sexualität? Ha!



Post scriptum zu obigem Bild: Auf den orthodoxen Ikonen, die die Eltern Mariens, Joachim und Anna, darstellen, findet sich meist hinter dem küssenden Paar ein bereitetes Bett. Eine so offensichtlich sexuelle Anspielung (bei aller gebotenen frommen Zurückhaltung in der Darstellung) ist m.W. einmalig in der Ikonenkunst und durchaus etwas Schönes. Es stellt im Grunde das dar, was in der Westkirche als "unbeflekte Empfängnis" bekannt ist, nur dass in der orthodoxen Tradition (mangels des westlichen Begriffs von der Erbsünde und wegen des Fehlens einer einheitlichen oder gar lehramtlich dogmatisierten Lehre über die ohne Erbsünde empfangene Gottesmutter) das entsprechende Fest, welches am 9. Dezember gefeiert wird und wohl ins 7. Jahrundert zurückreicht, das "Fest der Empfängnis der hl. Anna" heißt, hier also die Eltern, v.a. die Mutter Mariens im Mittelpunkt steht.

Kommentare:

  1. Vielen Dank für diese Einleitung zur TdL! Ich wollte mich schon seit geraumer Zeit damit beschäftigen, wusste aber noch nicht einmal, wo ich überhaupt anfangen soll. Bis dato weiß ich nämlich eigentlich so ziemlich gar nichts darüber. Vielleicht kann sich das bald ändern.

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  2. Ganz hervorragend. Ein Thema, das bis zur nächsten Bischofssynode im Oktober 2015 sicher im Mittelpunkt der kirchlichen Standortbestimmung und Richtungskämpfe stehen wird!

    Darf ich ein paar Links beisteuern?
    Hier die Katechesen und andere Ansprachen (drei Bände) von JPII über Ehe und Familie in deutscher Sprache und im Internet abrufbar:

    Communio personarum - Der Schatz der "Theologie des Leibes" von Papst Johannes Paul II.

    Und das Institut Johannes Paul II. wird, wie ich gerade heute erfahren habe, mehrere Veranstaltungen zur TdL bzw. zur Familienpastoral anbieten:

    Education to love: the real issue for the next Synod on the Family

    Überhaupt sind die Veröffentlichungen der Eheleute Norbert und Renate Martin zu diesem Thema sehr zu empfehlen (ich denke, man kommt garnicht an ihnen vorbei, wenn man sich als Deutscher mit dem Thema befassen will).

    Sehr geeignet, um in das Thema einzusteigen, sei eine Schrift aus der "Kleinen Schönstatt-Reihe", ebenfalls von R. und N. Martin, mit dem Titel "Gemeinschaft des Lebens und der Liebe", die ich vor Kurzem zufällig auf einem Buchflohmarkt erstanden habe. Prädikat: Äußerst wertvoll!

    Auch wenn ich den Diamanten im Acker schon seit einiger Zeit funkeln sehe: Für mich ist das Thema auch noch Neuland, da JPII für mich immer relativ weit weg war. Aber wie Tarquinius schon meinte: Vielleicht kann sich das bald ändern... ;-)

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