Montag, 15. April 2013

Deutsche Anbiederung?

leer...
Soso... EB Zollitsch und Eminenz Meisner haben Papst Franziskus zum Eucharistischen Kongress im Juni nach Köln eingeladen. Ganz ehrlich: Ich finde das lächerlich. 

Es drängt sich mir v.a. der Verdacht auf, dass man hier versucht sich anzubiedern an den Papst, damit er vielleicht nicht allzu ernst macht mit seiner Forderung nach Armut, wenn er nur sieht und erfährt, wie toll wir Deutschen das mit dem Katholischsein doch so hinbekommen.

Ich meine... warum sollte ein Papst, der ganz besonders die Ärmsten der Armen im Blick hat, sich in seiner ersten Auslandsreise ausgerechnet der materiell reichsten (und spirituell erbärmlichsten... man muss sich nur mal das "Programm" auf der Homepage des Kongresses ansehen oder sich an den letzten Katholikentag erinnern...) Ortskirche der Welt widmen, und das keine zwei Jahre nach dem letzten Besuch eines Papstes in dem selben Land? Eine Ortskirche, deren "offiziele" Vereinigungen und Einrichtungen nichts lieber taten, als auf Franziskus' Vorgänger rumzuhacken und ihn und seine Anliegen (z.B. "alte" Messe) zu hintergehen wo es nur ging, und die auch jetzt noch das Thema Entweltlichung (oder gar: Armut) großzügig zu umschiffen wissen. 
Und dann auch noch zu einem Kongress, den man damit vorzubereiten gedenkt, dass man eine leere Monstranz (s. Bild) durchs Land karrt (hää?).
Oha...

Sonntag, 14. April 2013

Wider die Hirtenromantik

Nach dem Messbuch der außerordentlichen Form ist heute der "Sonntag vom guten Hirten" (Ev: Joh 10,11-16). Die zuckersüßen "Guterhirte"-Darstellungen von Großmuttern sind mir ebenso suspekt wie Erstkommunionwattebäuschen an der Pinnwand im Seitenschiff. Aus meiner eigenen Erfahrung ist mir das Dasein des Hirten und das der Schafe anders in Erinnerung geblieben.

Der Hirte ist der, der den Schafen vorangeht und sie führt, oder der hintangeht und sie treibt. Der Hirte ist kein Kuschelonkel und die Schafe sind keine Kuscheltiere. Der Hirte ist derjenige, der die Schafe "auf grüne Auen" führt/treibt, der den bösen Feind, das Raubtier, das umherstreift zu suchen, wen es verschlingt, fernhält. Der Hirte führt die Schafe aus der allzu bequemen Sicherheit des Stalles über unwirtliche Felsen ins Weite, zum nahhaften Grün. Er trägt das Schaf, wenn es verletzt ist, aber er zögert auch nicht, die Schafe zu züchtigen, wenn sie bocken.

Der Hirte hat einen harten Job und einen spärlichen Lohn. Wind und Wetter ausgesetzt, erträgt er die gleichen Widrigkeiten wie die Schafe. Die Schafe halten zwar meistens irgendwie zusammen, aber immer wieder büchst eines aus, immer wieder werden sie unvorsichtig und überheben sich. Und der Hirte geht ihnen nach und sucht sie, selbst wenn es auch mal mehr als einen Tag dauert.

Schafe sind sehr misstrauisch gegenüber Schafen aus anderen Ställen, doch der Hirte hat beschlossen, alle bei sich zu sammeln. Der Hirte kümmert sich um seine Tiere, gibt ihnen auch mal einen Brocken Salz zu lecken. Ist die Wiese kahl oder gefroren, teilt der Hirte reichlich aus dem Vorrat der Scheune aus.  Der Hirte erfreut sich an seinen Schafen und die Schafe wissen, wer ihnen Schutz gibt. Aber der Hirte bleibt der Herr, der mit Rufen, sanften Schlägen oder auch mit dem Hund, die Schafe lenkt und auf der rechten Bahn hält.

Schafe gehorchen (hoffentlich). Schafe folgen ihrem Hirten nach! 
Dieser Hirte tut noch mehr, als jedes menschliches Pendant: Er gibt sein Leben für die Schafe!

Franziskus' Reform, 1. Akt, 1. Szene

Papst Franziskus hat ein Gremium von acht Kardinälen bestimmt, die ihm bei der Neuorganisation der römischen Kurie beraten und unterstützen sollen. Er hat darauf geachtet, dass jeder Kontinent vertreten ist und dabei finden sich einige sehr anspruchsvolle Gestalten.

Zum einen wäre da der Hondurasische Oscar Andrés Kardinal Rodríguez Maradiaga S.D.B. (* 1942), Erzbischof von Tegucigalpa, Präsident von Caritas International, Globalisierungskritiker, außerordentlich umfassend gebildet und vielen Leuten so unbequem, dass er ständig Leibwächter braucht.  Er ist vielecht der profilierteste Kirchenmann in Südamerika.

Der Erzbischof von Sidney, George Kardinal Pell (* 1941), ist der einzige Kardinal ozeaniensund muss darum wohl in diesem gremium vertreten sein. Er hat sich aber für meinen Geschmack  in der Vergangenheit zu häufig zu Dingen geäußert, von denen er offenkundig keine Ahnung hat (z.B. Klimawandel).

Dann hätten wir Francisco Javier Kardinal Errázuriz Ossa (* 1933), Erzbischof von Santiago de Chile. Er zeichnet sich besodners aus durch seinen Einsatz für das Leben und die Familie.

Kardinal Reinhard Marx (* 1953), Erzbischofe von München und Freising kennt man ja. Ein imposante Gestalt, leider hält er sich oft viel zu sehr zurück...

Dann wärte da Giuseppe Kardinal Bertello (* 1942), Gouverneur des Vatikanstaats... über ihn kursiert wenig... unauffälliger Kerl. Aber sicher ein ganz Lieber. :)

Der Indische Kardinal Oswald Kardinal Gracias (* 1944), Erzbischof von Mumbai, mischt sich besonders gern in den interreligiösen Dialog ein, aber auch wenn es um die Verständigung der Angehörigen verschiedener Riten innerhalb der katholischen Kirche geht, ist er sehr engagiert.

Der Kongolese Laurent Kardinal Monsengwo Pasinya (* 1939) ist Erzbischof von Kinshasa und sicherlich eine wichtige Person im absoluten Zeitgeschenen des afrikanischen Kontinents, der auch das ganze Elend seines Landes erlebt hat.

Sean Patrick Kardinal O'Malley O.F.M. Cap. (* 1944), Erzbischof von Boston, ist wohl derjenigen in diesem Gremium, der am meisten mit Franziskus gemein hat, v.a. was die Bescheidenheit und den Wunsch nach einer Kirche für die Armen betrifft.


Das wird ein spannendes Jahr!

Samstag, 13. April 2013

überlegene Moral

Proportionsstudie nach Vitruv
»Meine christliche (katholische) Moral ist "besser" und "richtiger", als die Moral anderer.«

So eine Behauptung wird gewohnheitsmäßig als anmaßend empfunden.
Aber das ist sie eigentlich nicht.
Der Vorwurf ist dann z.B., die Geschichte beweise das Gegenteil, oder mein eigenes Handeln (und Unterlassen) widerspreche dem. Aber das ist alles kein Argument. Das alles trifft nicht die Moral.
Wenn gesagt wird, in der Geschichte hätten Christen dieser Moral widersprochen und Böses getan, dann wird eigentlich sogar die Größe und Richtigkeit dieser Moral bestätigt und meine anfängliche Behauptung gestützt! Wenn mein eigenes Verhalten als unzulänglich oder falsch kritisiert wird, wird ebenfalls nicht die Moral kritisiert, sondern eben nur mein faktisches Handeln!
Die obige Aussage behauptet auch nicht, ich wäre "was Besseres". Nein, sie besagt: Meine Maßstäbe sind was Besseres! Und zwar besser als Du und sicherlich auch besser als ich!

Diese Moral muss freilich herausfordernd sein, sie muss ständig Forderungen an mich stellen. Täte sie es nicht, könnte man sie auch "Instinkt" oder "Gewohnheit" oder "Willkür" nennen, ganz sicher aber nicht "Moral".
Darum ist ein Scheitern vorprogrammiert. Die Aufforderung des Paulus: "Ermahnt einander!" (Kol 3,16) geschieht sicherich in dem Wissen, dass, wer heute ermahnt, morgen vielleicht schon der Ermahnte sein wird. So frunktioniert das eben. Das einebnen und Verschweigen der Moral jedoch führt zu nichts. Außer zu Langeweile und Desinteresse an ihr... und schließlich zur Morallosigkeit.

Ich stelle nicht mich über andere, ich richte niemanden...  
Ich bin der festen Überzeugung, dass die christliche (zumal katholische) Moral, der ich mich verschrieben habe, jeder anderen überlegen ist, weil sie, gegründet auf die Offenbarung (Natur, Schrift, Tradition), den ganzen Menschen so sehr begriffen und wahrhaftig erkannt hat, wie kein anderes Wertesystem. Sie ist, in einem Wort: wahr.

Fundstück III

Franziskus in der Frühmesse am 10. April
Ein sehr treffender Kommentar unter dem Bild: 

»Our Lord spoke high from the Mount of Beatitudes and ate fish among his lowly friends; he allowed the sinful woman to anoint his feet but then he washed the feet of others.

True spiritual leadership oscillates between standing in the front and sitting in the back.«

Freitag, 12. April 2013

Familie und Menschsein

Eigentlich wollte ich an dieser Stelle ein paar Gedanken über die die Dissoziation des Menschen mit seiner (durchaus auch biologischen) Identität sammeln, und wie so viele Menschen sich heute geradezu babylonisch zum Schöpfer ihrer selbst machen und dabei nicht nur sich selbst, sondern auch die Familie und damit die Gesellschaft zusehends zerstören... Aber dann stellte ich fest, dass unser "Heiliger Grosßvater" Benedikt XVI. in seiner letzten Weihnachtsansprache vor der Römischen Kurie im Dezember des letzten Jahres bereits sehr weise und klar  darüber gesprochen hat. Darum verschieb ich das und lasse ihn zu Wort kommen.
Nundenn:

»Die große Freude, mit der in Mailand Familien aus aller Welt einander begegnet sind, zeigt, daß die Familie trotz aller gegenteiligen Eindrücke auch heute stark und lebendig ist. Aber unbestreitbar ist doch auch die Krise, die sie - besonders in der westlichen Welt – bis auf den Grund bedroht. Es war beeindruckend, daß in der Synode immer wieder die Bedeutung der Familie für die Glaubensvermittlung herausgestellt wurde – als der genuine Ort, in dem die Grundformen des Menschseins weitergegeben werden. Sie werden erlernt, indem sie miteinander gelebt und auch erlitten werden. So wurde deutlich, daß es bei der Frage nach der Familie nicht nur um eine bestimmte Sozialform geht, sondern um die Frage nach dem Menschen selbst – um die Frage, was der Mensch ist und wie man es macht, auf rechte Weise ein Mensch zu sein.
Die Herausforderungen, um die es dabei geht, sind vielschichtig. Da ist zunächst die Frage nach der Bindungsfähigkeit oder nach der Bindungslosigkeit des Menschen. Kann er lebenslang sich binden? Ist das seinem Wesen gemäß? Widerspricht es nicht seiner Freiheit und der Weite seiner Selbstverwirklichung? Wird der Mensch er selber, indem er für sich bleibt und zum anderen nur Beziehungen eingeht, die er jederzeit wieder abbrechen kann? Ist Bindung für ein Leben lang Gegensatz zur Freiheit? Ist die Bindung auch des Leidens wert? Die Absage an die menschliche Bindung, die sich von einem falschen Verständnis der Freiheit und der Selbstverwirklichung her wie in der Flucht vor der Geduld des Leidens immer mehr ausbreitet, bedeutet, daß der Mensch in sich bleibt und sein Ich letztlich für sich selbst behält, es nicht wirklich überschreitet. Aber nur im Geben seiner Selbst kommt der Mensch zu sich selbst, und nur indem er sich dem anderen, den anderen, den Kindern, der Familie öffnet, nur indem er im Leiden sich selbst verändern läßt, entdeckt er die Weite des Menschseins. Mit der Absage an diese Bindung verschwinden auch die Grundfiguren menschlicher Existenz: Vater, Mutter, Kind; es fallen wesentliche Weisen der Erfahrung des Menschseins weg.

Der Großrabbiner von Frankreich, Gilles Bernheim, hat in einem sorgfältig dokumentierten und tief bewegenden Traktat gezeigt, daß der Angriff auf die wahre Gestalt der Familie aus Vater, Mutter, Kind, dem wir uns heute ausgesetzt sehen, noch eine Dimension tiefer reicht. Hatten wir bisher ein Mißverständnis des Wesens menschlicher Freiheit als einen Grund für die Krise der Familie gesehen, so zeigt sich nun, daß dabei die Vision des Seins selbst, dessen, was Menschsein in Wirklichkeit bedeutet, im Spiele ist. Er zitiert das berühmt gewordene Wort von Simone de Beauvoir: „Man wird nicht als Frau geboren, sondern man wird dazu“. („On ne naît pas femme, on le devient“). In diesen Worten ist die Grundlegung dessen gegeben, was man heute unter dem Stichwort „gender“ als neue Philosophie der Geschlechtlichkeit darstellt. Das Geschlecht ist nach dieser Philosophie nicht mehr eine Vorgabe der Natur, die der Mensch annehmen und persönlich mit Sinn erfüllen muß, sondern es ist eine soziale Rolle, über die man selbst entscheidet, während bisher die Gesellschaft darüber entschieden habe. Die tiefe Unwahrheit dieser Theorie und der in ihr liegenden anthropologischen Revolution ist offenkundig. Der Mensch bestreitet, daß er eine von seiner Leibhaftigkeit vorgegebene Natur hat, die für das Wesen Mensch kennzeichnend ist. Er leugnet seine Natur und entscheidet, daß sie ihm nicht vorgegeben ist, sondern daß er selber sie macht. Nach dem biblischen Schöpfungsbericht gehört es zum Wesen des Geschöpfes Mensch, daß er von Gott als Mann und als Frau geschaffen ist. Diese Dualität ist wesentlich für das Menschsein, wie Gott es ihm gegeben hat.

Gerade diese Dualität als Vorgegebenheit wird bestritten. Es gilt nicht mehr, was im Schöpfungsbericht steht: „Als Mann und Frau schuf ER sie“ (Gen 1, 27). Nein, nun gilt, nicht ER schuf sie als Mann und Frau; die Gesellschaft hat es bisher getan, und nun entscheiden wir selbst darüber. Mann und Frau als Schöpfungswirklichkeiten, als Natur des Menschen gibt es nicht mehr. Der Mensch bestreitet seine Natur. Er ist nur noch Geist und Wille. Die Manipulation der Natur, die wir heute für unsere Umwelt beklagen, wird hier zum Grundentscheid des Menschen im Umgang mit sich selber. Es gibt nur noch den abstrakten Menschen, der sich dann so etwas wie seine Natur selber wählt. Mann und Frau sind in ihrem Schöpfungsanspruch als einander ergänzende Gestalten des Menschseins bestritten. Wenn es aber die von der Schöpfung kommende Dualität von Mann und Frau nicht gibt, dann gibt es auch Familie als von der Schöpfung vorgegebene Wirklichkeit nicht mehr.
Dann hat aber auch das Kind seinen bisherigen Ort und seine ihm eigene Würde verloren. Bernheim zeigt, daß es nun notwendig aus einem eigenen Rechtssubjekt zu einem Objekt wird, auf das man ein Recht hat und das man sich als sein Recht beschaffen kann. Wo die Freiheit des Machens zur Freiheit des Sich-selbst-Machens wird, wird notwendigerweise der Schöpfer selbst geleugnet und damit am Ende auch der Mensch als göttliche Schöpfung, als Ebenbild Gottes im Eigentlichen seines Seins entwürdigt. Im Kampf um die Familie geht es um den Menschen selbst. Und es wird sichtbar, daß dort, wo Gott geleugnet wird, auch die Würde des Menschen sich auflöst. Wer Gott verteidigt, verteidigt den Menschen.«

Donnerstag, 11. April 2013

Die Bibel lesen

Im Anfang...
»Der lebendige Geist will begeisten und beleben; will, daß Geist und Leben einander finden, daß Geist sich ins Leben gestalte, Leben aus Geist sich kläre; er will, daß die Schöpfung sich aus sich vollende.
Dieses Willens und des gebotenen Dienstes am lebenverbundenen Geist Zeugnis will das "Alte Testament" sein. Faßt man es als "religiöses Schrifttum", einer Abteilung des abgelösten Geistes zugehörig, dann versagt es, und dann muß man sich ihm versagen. Faßt man es als Abdruck einer lebenumschließenden Wirklichkeit, dann faßt man es, und dann erfaßt es einen. Der spezifisch heutige Mensch aber vermag dies kaum noch. Wenn er an der Schrift überhaupt noch "Interesse nimmt", dann eben ein "religiöses" -- zumeist nicht einmal das, sondern ein "religionsgeschichtliches" oder ein "kulturgeschichtliches" oder ein "ästhetisches" und dergleichen mehr, jedenfalls ein Interesse des abgelösten, in autonome "Bereiche" aufgeteilten Geistes. Er stellt sich dem biblischen Wort nicht mehr, wie die früheren Geschlechter, um auf es zu hören, er konfrontiert sein Leben nicht mehr mit dem Wort; er bringt das Wort in einer der vielen unheiligen Laden unter und schafft sich Ruhe davor. So lähmt er die Gewalt, die unter allem Bestehenden am ehesten ihn zu retten vermöchte.
Die sich Besinnenden mögen mich fragen: "Und wenn dieser Mensch -- und wenn wir es zustande brächten, als Ganze vor die Ganzheit des Buches, von dem du redest, zu treten, würde nicht auch dann noch das zu einer echten Rezeption Unentbehrlichste fehlen? Würden wir dem Buch dann glauben können ? Würden wir es glauben können? Können wir mehr als glauben, daß einst so geglaubt worden ist, wie es berichtet und bekundet?"
Dem "heutigen Menschen" ist die Glaubenssicherheit nicht zugänglich und kann ihm nicht zugänglich gemacht werden. Wenn es ihm um die Sache ernst ist, weiß er das und darf sich nichts vortäuschen. Aber die Glaubensaufgeschlossenheit ist ihm nicht versagt. Auch er kann sich, eben wenn er mit der Sache wahrhaft Ernst macht, diesem Buch auftun und sich von dessen Strahlen treffen lassen, wo sie ihn eben treffen; er kann sich, ohne Vorwegnahme und ohne Vorbehalt, hergeben und sich erproben lassen; er kann aufnehmen, mit allen Kräften aufnehmen, und erwarten, was etwa an ihm geschehen wird, warten, ob nicht zu dem und jenem in dem Buch eine neue Unbefangenheit in ihm aufkeimt.
Dazu muß er freilich die Schrift vornehmen, als kennte er sie noch nicht; als hätte er sie nicht in der Schule und seither im Schein "religiöser" und "wissenschaftlicher" Sicherheiten vorgesetzt bekommen; als hätte er nicht zeitlebens allerlei auf sie sich berufende Scheinbegriffe und Scheinsätze erfahren; neu muß er sich dem neugewordenen Buch stellen, nichts von sich vorenthalten, alles zwischen jenem und ihm geschehen lassen, was geschehen mag. Er weiß nicht, welcher Spruch, welches Bild ihn von dort aus angreifen und umschmelzen, woher der Geist brausen und in ihn fahren wird, um sich in seinem Leben neu zu verleiben; aber er ist aufgetan. Er glaubt nichts von vornherein, er glaubt nichts von vornherein nicht. Er liest laut*, was dasteht, er hört das Wort, das er spricht, und es kommt zu ihm, nichts ist präjudiziert, der Strom der Zeiten strömt, und dieses Menschen Heutigkeit wird selber zum auffangenden Gefäß.«
 

(Aus: Martin Buber, Zu einer neuen Verdeutschung der Heiligen Schrift)

* Dazu Buber: »schon die hebräische Bezeichnung für "lesen" bedeutet: ausrufen, der traditionelle Name der Bibel ist: "die Lesung", eigentlich also: "die Ausrufung"«. Die Israeliten lasen nicht einfach im Stillen, sondern sie sprachen laut aus, was sie vor sich hatten. Der biblische Text, zumal im Original, muss gelesen, gesprochen und dadurch wiederum gehört werden, um voll zu seiner Geltung zu kommen.

Von der Notwendigkeit der Beichte

»Welchen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; und welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten.« (Joh 20,23)

Jesus hat oftmals Sünden vergeben. Dieses göttliche Vorrecht hat er für sich in Anspruch genommen und er hat es den Aposteln weitergegeben. Auch Christen sind nie frei davon, diese Vergebung erbitten zu müssen und zugesprochen zu bekommen. So ruft uns denn auch Paulus beharrlich auf: "Lasst euch mit Gott versöhnen!" (2Kor 5,20). 

»Christus hat das Bußsakrament für alle sündigen Glieder seiner Kirche eingesetzt, vor allem für jene, die nach der Taufe in schwere Sünde gefallen sind und so die Taufgnade verloren und die kirchliche Gemeinschaft verletzt haben. Ihnen bietet das Sakrament der Buße eine neue Möglichkeit, sich zu bekehren und die Gnade der Rechtfertigung wiederzuerlangen. Die Kirchenväter stellen dieses Sakrament dar als "die zweite [Rettungs]planke nach dem Schiffbruch des Verlusts der Gnade".« (KKK 1446)

Kaum noch ist heute bekannt, dass die Beichte, ähnlich wie die Taufe (die erste Planke!), heilsnotwendig ist. Allerdings unterscheidet sie sich von der Taufe dahingehend, dass die Heilsnotwendigkeit bei der Taufe eine absolute, bei der Beichte eine bedingte ist. Das meint, dass die Taufe für alle Menschen notwendig ist, die Beichte "nur" für die zu geistiger Reife gelangten Getauften (und in schwere Sünde Gefallenen).
Allerdings muss man hier wissen, dass es, ähnlich wie bei der Taufe, zwei Möglichkeiten gibt: Der wirkliche Empfang des Sakraments (in re) und der geistige Empfang, also dem Verlangen nach (in voto). Zur wirklichen Beichte gehört die (unvollkommene) Reue und das Beichten der Sünden beim Priester und die durch ihn von Christus gewirkte Absolution. Die Beichte nach Verlangen kann begleitend auftreten in einem Akt vollkommener Reue und Liebe, welcher, in Verbindung mit dem Verlangen nach dem Empfang des Bußsakraments, die völlige Sündenvergebung bewirkt.
Jedoch muss die Beichte in re als die ordentliche und eigentliche Form des Bußsakraments betrachtet werden, da auch die vollkommene Reue stets auf das Sakrament hingeordnet ist.

Wie die ganze Kirche dazu eingesetzt ist, die Menschen zum Heil zu führen und alles menschliche Streben zu Gott letztlich bewusst oder unbewusst zum Leib Christi, der die Kirche ist, hinstrebt, so steht und fällt die Versöhnung mit Gott auch mit der Versöhnung mit der Kirche.
»Die Worte binden und lösen besagen: Wen ihr aus eurer Gemeinschaft ausschließen werdet, wird Gott auch aus der Gemeinschaft mit sich ausschließen; wen ihr von neuem in eure Gemeinschaft aufnehmen werdet, wird auch Gott wieder in die Gemeinschaft mit sich aufnehmen. Die Versöhnung mit der Kirche läßt sich von der Versöhnung mit Gott nicht trennen.« (KKK 1445)

Die Anweisung Jesu ist ziemlich krass: Sie besagt zum einen, dass wir, jeder von uns, besonders aber die Kirche, den anderen die Sünden vergeben sollen, damit auch Gott sie ihnen vergibt. Sie besagt aber ferner, dass, wenn wir, allen voran die Kirche, den anderen die Sünde nicht vergeben, sie ihnen auch von Gott nicht vergeben werden (und merke: wie wir anderen zugeteilt haben, so wird auch uns zugeteilt werden).

Wenn man sagt, wie es von nicht wenigen Theologen heutzutage gelehrt (und öffentlich, etwa auf katholisch.de, angepriesen) wird, dass das Sakrament der Versöhnung nicht notwendig sei, kann man sich als informierter Katholik eigentlich nur an den Kopf fassen. Genausout könnte man verlauten lassen, wer einmal getauft ist, der sündige eh nicht mehr und könne sich beruhigt dem widmen, was er so zu tun gedenkt. "Ich brauche keinen Priester, ich mache das mit dem lieben Gott persönlich aus." Das ist eine uralte Masche und schon immer wandten sich die Prediger dagegen... nur heute oft nicht mehr, wie es scheint.
»Tuet Buße, wie sie in der Kirche üblich ist, damit die Kirche für euch bittend eintrete. Niemand sage zu sich: ich tue im Verborgenen Buße, ich tue bei Gott Buße; es weiß Gott, der mir verzeihen soll, dass ich im Herzen Buße tue. Ist denn umsonst gesagt: "Was ihr auf Erden löset, wird auch im Himmel gelöst sein"? Sind denn der Kirche Gottes die Schlüssel ohne Grund und Zweck übergeben worden? Vereiteln wir das Evangelium, machen wir zunichte die Worte Christi? Versprechen wir euch, was er euch versagt? Würden wir euch so nicht täuschen und betrügen?« (Augustinus, Sermo 393, PL 39, 1713)

Das erste und wichtigste Mittel zur Heiligkeit ist die Taufe. Doch die durch sie verliehene Gnade kann verloren werden, sie kann abgelehnt werden (niemand wird gegen seinen Willen erlöst). Die heilige Eucharistie erhält in uns das göttliche Leben. Doch wann immer wir dennoch fehl gehen, ist es das Sakrament der Versöhnung, das uns einen Neuanfang schenkt. Immer und immer wieder. Wer den Menschen die Wichtigkeit und die Schönheit dieses Sakraments verschweigt, tut ihnen keinen Dienst. 
Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber wann immer ich eine violette Stola sehe, bekomme ich so ein warmes und freudiges Gefühl der Zuversicht (auch wenn ich inzwischen fast täglich in der Sakristei eine zu Gesicht bekomme...). Bei uns in der Gemeinde sind die Beichtstühle sehr gut besucht und meistens (v.a. nach der Messe am Samstag) bildet sich eine regelrechte Schlange davor. Schön, dass unser Papst das Sakrament immer wieder in seinen Ansprachen erwähnt... oh wie sehr wünschte ich, die deutschen Bischöfe täten Vergleichbares!


Gott, der barmherzige Vater,
hat durch den Tod und die Auferstehung seines Sohnes
die Welt mit sich versöhnt
und den Heiligen Geist gesandt zur Vergebung der Sünden.
Durch den Dienst der Kirche schenke er dir Verzeihung und Frieden.
So spreche ich dich los von deinen Sünden
im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Mittwoch, 10. April 2013

Parallelkirche: Freiburg

Nun da sich die lang erahnte und befürchtete Diözesanversammlung in Freiburg nähert, kann man ja mal anfangen, sich damit zu beschäftigen.

Vor zwei Wochen wurden im Amtsblatt (Konradsblatt, Nr. 13/2013) Auszüge aus den so genannten "Perspektivtexten" (Elf an der Zahl) abgedruckt, die jeweils die Themen umreißen, mit denen sich die Versammlung (s. Bild) beschäftigen soll (ich lese dieses Druckerzeugnis nicht, wurde heute in der Uni darauf hingewiesen). Im Original umfassen sie 66 Seiten und wurden in Form eines "Readers" zuvor bereits "den Mitgliedern der anstehenden Diözesanversammlung" zugesandt; das Vorwort schrieb der emeritierte Weihbischof Paul Wehrle. Das Konradsblatt schreibt: "Verfasst wurden sie von Fachleuten aus der theologischen Wissenschaft. Allerdings nicht nach eigenem Gutdünken, sondern auf der Grundlage der zahlreichen Beiträge, die im Laufe des diözesanen Dialogprozesses gesammelt wurden."
Da sie im offiziellen Organ der Diözese veröffentlicht sind, kann man getrost annehmen, dass der Freiburger Erzbischof, dessen liebstes Kind ja der Dialogprozess und die in dessen Rahmen stattfindende Diözesanversammlung ist, diese Texte kennt und billigt. Zumindest aber, sind sie wohl Richtungsweisend für alles, was an der Diözesanversammlung geschehen soll.

Besonders ins Auge fiel mir bei der Lektüre der Auszug aus "Perspektivtext" Numero 2 "Dienste und Ämter / Leitungsvollmacht" (verfasst von Manfred Belok, Professor für Pastoraltheologie, Theologische Hochschule Chur). Dort ist zu lesen:
»Wir haben keinen Priestermangel, sondern Weihemangel. Denn: Es gibt genügend theologisch qualifizierte, spirituell verwurzelte und menschlich geerdete Frauen und Männer, die etwa als Gemeinde- und Pastoralreferent/innen ... durch ihren jeweiligen Ortsbischof öffentlich-amtlich für ihren Dienst beauftragt werden. Es wäre zu überlegen, diesem Personenkreis den Zugang zum Priesteramt zu öffnen.«
Tja... hmm...
Alles Wissenswerte dazu: hier.

Dienstag, 9. April 2013

katholisch.de

Immer wieder, wenn ich mir die Artikel und Berichte auf der offiziellen Homepage der katholischen Kirche in Deutschland anschaue, passiert es, dass, trotz sicherlich guter Absichten, gravierende Fehler anzutreffen sind.
Vergangenen Sonntag hab ich mich darüber echauffiert (hier), dass anläßlich des Weißen Sonntags ein ganzer Haufen solcher gravierenden Fehlinformationen in den Vordergrund rückten. So wird etwa die Bedeutung der Eucharistie von Anselm Grün bis zur Unkenntlichkeit ans Diesseits gekettet, indem nurmehr die Rede davon ist, "Brot und Wein" und "unser Leben miteinander [zu] teilen". Der Titel des Beitrags, der dazu bestimmt sein soll, Nichtkatholiken und Katholiken das Wesen dieses Sakraments zu erklären, lautet daher "Leben und Brot teilen" (hier), was ich einfach nur als blasphemisch betrachte... Ich kenne Protestanten, die sich mit so einer abgeschmackten Erklärung, wie sie dort geboten wird, nicht zufrieden geben würden!

An anderer Stelle hat die münstersche "Theologin" Dorothea Sattler unter dem Titelm "Was uns trennt" (hier) auf die sehr spezielle Frage der Erlaubtheit einer bestimmten Kommunuionpraxis mit völliger Selbstverständlichkeit mit "Ja" geantwortet und ihr seltenes Vorkommen bedauert, obwohl ein flüchtiger Blick in die liturgischen Normen offenbart, dass dort mit Nachdruck(!) genau diese Praxis untersagt wird.
Derlei Falschinformationen, besonders, wenn sie für das ökumenische Gespräch entscheidend sind, werden dann zuweilen, etwa an der genannten Stelle durch Frau Sattler, freilich zu einer Augenwischerei und kackdreisten Vortäuschung von Tatsachen, die mit der Wirklichkeit nichts zu tun haben. 
Es herrscht ja bekanntlich ein katastrophales Bildungsdefizit in der Katholischen Kirche in Deutschland, weil die von der Würzburger Synode angedacht Aufsplittung von "staatlichem Religionsunterricht in der Schule" und "Katechese in der Gemeinde" grundsätzlich und von Beginn an gesceitert ist, da der zweite Teil, die Katechese, faktisch nie zustande kam. Daher ist es wenig verwunderlich, wenn viele Katholiken nicht mehr nachvollziehen können, warum sie nicht ein "gemeinsames Abendmahl" mit den Protestanten haben können. (Ganz simpel gesagt: Der Unterschied zwischen protestantischem Abendmahl und katholischer Eucharistiefeier ist exakt der zwischen den Gaben vor der Wandlung und den Gaben nach der Wandlung...: Es ist der Unterschied zwischen einem Stück Brot bzw. einem Schluck Wein und dem Leib und Blut Jesu Christi!)
Das Portal katholisch.de tut nun aber scheinbar alles dafür, diesen Missstand nicht zu beheben, sondern ihn zu zementieren, indem auf seinen Seiten "Theologen", ausgehend von ihrer ideologischen Warte (aber sicherlich um die wahre Sachlage wissend), die Früchte der bestehenden Unbildung anpreisen und auf dem medialen Markt feil bieten dürfen. Nur so ist zu erklären, wie Frau Prof. Dr. Sattler pauschal behaupten kann, auch Protestanten würden an die leibliche Gegenwart Christi in der Eucharistie glauben, ohne im Mindesten darauf hinzuweisen, dass z.B. eine katholische Wesenheit (die allem anderen zugrunde liegt), nämlich die Sakramentalität, von Protesntanten nahezu vollständig (außer für das Sakrament der Taufe) abgelehnt wird.
Das ist schon nicht mehr nur Tintenfisch Ökumenik (vgl. hier), das ist einfach nur stinkender ekelhafter Beschiss!

Ein anderes Beispiel, das mir heute per facebook vor die Augen kam, sei noch behandelt:

Im erleuternden Text über das Sakrament der Beichte (der ja, im Sinne des Selbstverständnisses der Seite, auch Nichtkatholiken den katholischen Glauben näher zu bringen, auf dieser Internetplattform einen hohen Rang einnimmt), der an sich sehr gut geschrieben ist und anregen kann, heißt es im Einführungstext: 
»Zunächst einmal: Beichten ist kein Muss. Theologisch gesehen müssen wir nur Todsünden beichten. Das sind schwere Verfehlungen, bei denen Menschen sich ganz bewusst gegen Gott entschieden haben.«
Diese Auskunft ist gefährlich irreführend. Der Grund ist der, dass im Allgemeinen sehr schwer zu bestimmen ist, was eine Totsünde (schwere Sünde) ist, und was nicht. Das "sich ganz bewusst gegen Gott entschieden" reicht nicht zur Bestimmung einer schweren Sünde
Es wird hier der Eindruck vermittelt, als könne jeder quasi selbst bestimmen, wann eine Sünde schwer ist und wann nicht und folglich stünde es jedem frei, ob er überhaupt jemals zur Beichte geht. So ließe sich z.B. das absichtliche Versäumen der Sonntagsmesse (eine "schwere Sünde", vgl. KKK 2181) mit Leichtigkeit durch den Gedanken rechtfertigen, man entscheide sich ja dadurch nicht "gegen Gott", sondern z.B. nur gegen den Pfarrar den man nicht mag oder gegen die Liturgie die einen nicht anspricht.
Das entsprechende Kirchengebot besagt, dass jeder Katholik mindestens einmal im Jahr die Beichte abzulegen und dabei alle schweren Sünden zu bekennen hat (vgl. hier). Der Aussageschwerpunkt der entsprechenden gesetzlichen Norm in CIC c. 989 ("Jeder Gläubige ist nach Erreichen des Unterscheidungsalters verpflichtet, seine schweren Sünden wenigstens einmal im Jahr aufrichtig zu bekennen.") liegt dabei jedoch nicht, wie im obigen Text suggeriert wird, darauf nur im Falle einer schweren Sünde Beichten zu müssen, sondern darauf, dass man verpflichtet ist seine schweren Sünden (obligatione tenetur peccata sua gravia) zu beichten, was, ausgedrückt im danach eingeschobenen Nebensatz, wenigstens einmal pro Jahr zu geschehen hat (saltem semel in anno). Das ist deshalb so formuliert, weil es in der Praxis eben kaum möglich ist, sicher festzustellen wann eine Sünde als "schwer" einzustufen ist. Die Verpflichtung zur regelmäßigen Beichte (mindestens jährlich) eliminiert diese Unsicherheit, die ja durchaus ihre Bewandtnis für das Heil der eigenen Seele hat (auch wenn man gerade diesen Aspekt heute gern verdrängt).


Summa summarum scheint es, dass katholisch.de schlicht und ergreifend vor der Macht des faktischen kapituliert hat. Man käut eigentlich nur das wieder, was im katechesebereinigten Einzugsgebiet der deutschen Kirche eh schon an Halbwissen und Falschem im Umlauf ist und getraut sich keinen Millimeter weit, die Katholiken mit der Wahrheit zu konfrontieren, die naturgemäß immer auch eine Herausforderung darstellt. Das ist überaus traurig, befördert es doch die faktische Ignoranz... und vllt. noch schlimmer: Es kehrt diese Ignoranz und die Fehlinformation ja auch nach außen, sodass jeder der sich vielleicht dafür interessiert, katholisch zu werden, de facto mit Falschen Informationen beliefert und entsprechend in die Irre geführt wird. Kuschelkurs statt Wahrhaftigkeit. Lüge statt Ehrlichkeit. Das Glaubensgut verschweigen und verschachern, anstatt es leuchten zu lassen. Das ist wohl auch die digitale Marschrichtung der katholischen Kirche in Deutschland. Echt schade.

... und eines Tages wachen wir auf und stellen fest, dass sich die Menschen einen anderen Schmuseteddy gesucht haben, der noch viiieeelll kuscheliger ist...


Nachtrag: Peter hat auch ein paar Gedanken dazu.